![]() Foto: Templermeister/Pixelio Pixelio |
Vor allem Abholzung und Krankheiten wie Ebola zerstören in Zentralafrika immer mehr die Lebensräume der Gorillas und bedrohen damit ihre Existenz.
Heute zählt man etwa noch 125.000 Flachlandgorillas und Experten fordern durch einen “sanften Ökotourismus” die Tiere quasi als Touristenattraktion zu schützen. Mit Ökotourismus lässt sich eine Menge Geld verdienen – Geld, das sinnvoll verwendet werden kann; auch und vor allem für den Schutz von Gorillas. |
„Ohne eine stärkere materielle Unterstützung der afrikanischen Staaten, ohne die systematische Bekämpfung von Wilderei und ohne nachhaltige Waldwirtschaft kann der Gorillafortbestand kaum gesichert werden“, davon ist der WWF-Experte Stefan Ziegler überzeugt.
Wie wertvoll die Tiere für Afrika sind, da sie Touristen in die Region ziehen zeigt eine Berechnung des Bundesumweltministeriums: danach könne ein Tier rund 2,8 Millionen Euro im Laufe seines Lebens durch den Tourismus erwirtschaften. „Ökotourismus hat sich in den afrikanischen Nationalparks zu einer entscheidenden Einkommensquelle entwickelt“.
Ökotourismus bedeutet dabei weniger Tourismus ohne jeden Komfort: ganz im Gegenteil. Unterkünfte werden in die Natur integriert, die Tiere werden nur in Kleingruppen mit bis zu 8 Personen und nur eine Stunde am Tag beobachtet; das bedeutet Ökotourismus in Zentralafrika.
Da eine solche Tour dann stolze 350€ koste, ziehe sie ganz automatisch nur eine bestimmte Klientel an.
Neben den 125.000 Flachlandgorillas ist die Population des Cross River Gorillas mit 250 bis 300 Tieren stark geschrumpft, von den bekannten Berggorillas gibt es noch 650 bis 720 Tiere. Die Zahlen sind jedoch nur eine vage Schätzung, da nicht alle Populationen von den Forschern beobachtet würden.
„Wenn man Gorillas schützt, schützt man das ganze Ökosystem“, davon ist man beim Bundesumweltministerium überzeugt: Die Gorilla-Wälder sicherten die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. „Sie spenden Wasser, Energie, Nahrung und Heilpflanzen.“ Zudem leisten die Regenwälder Zentralafrikas weltweit einen Beitrag zum Klimaschutz!














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