Ökotourismus zum Schutz der Gorillas in Zentralafrika

Posted by – 23. April 2011

 Gorilla Afrika
Foto: Templermeister/Pixelio Pixelio
Vor allem Abholzung und Krankheiten wie Ebola zerstören in Zentralafrika immer mehr die Lebensräume der Gorillas und bedrohen damit ihre Existenz.

Heute zählt man etwa noch 125.000 Flachlandgorillas und Experten fordern durch einen “sanften Ökotourismus” die Tiere quasi als Touristenattraktion zu schützen.

Mit Ökotourismus lässt sich eine Menge Geld verdienen – Geld, das sinnvoll verwendet werden kann; auch und vor allem für den Schutz von Gorillas.

„Ohne eine stärkere materielle Unterstützung der afrikanischen Staaten, ohne die systematische Bekämpfung von Wilderei und ohne nachhaltige Waldwirtschaft kann der Gorillafortbestand kaum gesichert werden“, davon ist der WWF-Experte Stefan Ziegler überzeugt.

Wie wertvoll die Tiere für Afrika sind, da sie Touristen in die Region ziehen zeigt eine Berechnung des Bundesumweltministeriums: danach könne ein Tier rund 2,8 Millionen Euro im Laufe seines Lebens durch den Tourismus erwirtschaften. „Ökotourismus hat sich in den afrikanischen Nationalparks zu einer entscheidenden Einkommensquelle entwickelt“.

Ökotourismus bedeutet dabei weniger Tourismus ohne jeden Komfort: ganz im Gegenteil. Unterkünfte werden in die Natur integriert, die Tiere werden nur in Kleingruppen mit bis zu 8 Personen und nur eine Stunde am Tag beobachtet; das bedeutet Ökotourismus in Zentralafrika.

Da eine solche Tour dann stolze 350€ koste, ziehe sie ganz automatisch nur eine bestimmte Klientel an.


Neben den 125.000 Flachlandgorillas ist die Population des Cross River Gorillas mit 250 bis 300 Tieren stark geschrumpft, von den bekannten Berggorillas gibt es noch 650 bis 720 Tiere. Die Zahlen sind jedoch nur eine vage Schätzung, da nicht alle Populationen von den Forschern beobachtet würden.

„Wenn man Gorillas schützt, schützt man das ganze Ökosystem“, davon ist man beim Bundesumweltministerium überzeugt: Die Gorilla-Wälder sicherten die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. „Sie spenden Wasser, Energie, Nahrung und Heilpflanzen.“ Zudem leisten die Regenwälder Zentralafrikas weltweit einen Beitrag zum Klimaschutz!

Malaria-Vorsorge: so schützen Sie sich

Posted by – 23. April 2011

In vielen Ländern Afrikas ist die Malaria ein grosses Problem und jedes Jahr sterben Millionen Menschen an Malaria.
Deshalb sollte man das Problem auch ernst nehmen und sich bereits vor der Reise nach Afrika mit dem Risiko im jeweiligen Land auseinandersetzen.
Die Tropeninstitute beraten zum Impfschutz als auch zur Malaria-Vorsorge, denn mit der richtigen Vorsorge lässt sich das Risiko minimieren – wenn auch nicht ganz ausschließen.

Gut zu wissen: Rund 90 Prozent der Deutschen, die an Malaria erkranken, bekommen die Krankheit auf Reisen durch Länder südlich der Sahara, vor allem in Nigeria, Kenia, Ghana und Kamerun!

Um sich zu schützen, empfehlen Tropenmediziner lange Kleidung (vor allem am Abend, nach Einbruch der Dämmerung), denn die Mücken mit Malaria-Erregern sind zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang aktiv. Wer als Reisender nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, sollte helle, lange und möglichst weite Kleidung tragen. Helle Farbtöne ziehen Mücken weniger an. Landen sie dann doch auf der Kleidung, kommen sie auf weiter Kleidung nicht bis zur Haut durch – sie stechen dann ins Leere.

Auch Anti-Mücken-Sprays sind wichtig, allerdings sollte man bei “natürlichen Stoffen wie Sandelholz oder Zitronenöl” vorsichig sein, denn diese haben (wenn überhaupt) eine nur sehr kurze Schutzzeit. Reisende sollten sich nachts auf jeden Fall mit einem chemischen Abwehrmittel besprühen. Empfehlenswert ist z.b. No Bite (in den Apotheke erhältlich)

Sinnvoll ist es außerdem, die Bekleidung vor einer Reise mit Anti-Mücken-Stoffen zu imprägnieren. Die Kleidung wird damit besprüht und der Schutz hält sogar ein paar Wäschen. Sollten die Mücken trotz des Abwehr-Duftes, den Menschen nur kaum oder gar nicht riechen, auf der Kleidung landen, werden sie vergiftet. (No Bite/Kleidung)

Neben diesen Massnahmen gehören Medikamente im ebenfalls zu einer Malaria-Vorsorge, wobei die Notwendigkeit einer Malaria-Prophylaxe nicht nur vom Reiseziel, sondern auch von der Art der Reise abhängt: “Es ist ein Unterschied, ob ich im Fünf-Sterne-Hotel hinter einer Glasscheibe und unter Klimaanlage schlafe oder ob ich mit einem umgebauten VW-Bus quer durch Kenia fahre” so der Tropenmediziner Prof. Frank Mockenhaupt, Leiter der Arbeitsgruppe Malaria am Institut für Tropenmedizin in Berlin.
Generell gilt die Regel: Je individueller und abenteuerlicher die Reise, desto höher das Malaria-Risiko!


Hinweis/eigene Erfahrung: Vielen Malaria-Medikamenten hängt der Ruf an, sehr grosse Nebenwirkungen zu haben. Zu den gut verträglichen Medikamenten gehört Malarone! (Wir haben keinerlei Nebenwirkungen gehabt). Meines Erachtens stehen selbst etwaige Nebenwirkungen in keinem Verhältnis zu dem Risiko an Malaria zu erkranken.

Sprachreisen ins Land der guten Hoffnung: Südafrika

Posted by – 21. April 2011

Seit der Fußball WM 2010 boomt der Markt für Reisen nach Südafrika endgültig. Immer mehr Menschen wollen die unglaubliche Schönheit des Landes hautnah erleben. Auch Sprachreisen in den Süden Afrikas werden immer gefragter. Wer für einen Englischsprachkurs nicht ins regnerische Großbritannien, sondern in ein Land reisen möchte, in dem alljährlich ein angenehmes Klima herrscht, für den ist eine Südafrika Sprachreise genau das Richtige!

Die besten Sprachschulen des Landes befinden sich in Kapstadt. Hier findet Englischunterricht unter höchsten Qualitätsanforderungen auf internationalem Niveau statt. Bei einer Kapstadt Sprachreise erlernen Sie die englische Sprache in entspannter Atmosphäre und ohne lästigen Druck. Sie tauchen direkt in das Land, die Kultur und die Sprache ein. Zudem lernen Sie Leute aus aller Welt kennen.

Kapstadt liegt im Südwesten Südafrikas, unmittelbar am Atlantischen Ozean. Typisch für die wohl schönste Stadt am Ende der Welt sind die zahlreichen bunten Märkte, die alte faszinierende Architektur und der Hafen mit dem unruhigen Meer. Kapstadt und das Umland bieten eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen: Wie wäre es mit einer Seilbahnfahrt auf das Wahrzeichen Kapstadts, dem 1087 Meter hohen Tafelberg? Ein weiteres Highlight ist ein Ausflug zum Kap der guten Hoffnung, etwa 45 Kilometer südlich. Das sehenswerte 7750 Hektar große Naturreservat bietet ein unglaubliches Naturschauspiel aus einer unendlichen Felsenlandschaft und Pflanzenvielfalt. Für all das und noch vieles mehr bleibt Ihnen neben dem Sprachunterricht Zeit.

Bei einer Sprachreise nach Südafrika gibt es verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten: Durch die Unterbringung in einem Privathaushalt lernen Sie Land, Leute und deren Bräuche direkt kennen. Gleichzeitig bietet es Ihnen die Möglichkeit die englische Sprache außerhalb des Sprachunterrichtes anzuwenden und so bereits erworbene Sprachkenntnisse zu vertiefen. Des Weiteren gibt es so genannte „Student Houses“, in denen Sie mit anderen Sprachschülern aus aller Welt zusammenwohnen.


Südafrika Sprachreisen sind ganzjährig möglich. Die Kosten für zwei Wochen Sprachkurs inklusive Unterbringung belaufen sich auf ca. 750 Euro.

Chefchaouen in Marokko: blaue Farbe gegen den “bösen Blick”

Posted by – 8. November 2010

 Chefchaouen  Marokko Foto: TMN/Spiegel Spiegel Wer nach Chefchaouen in Marokko kommt, dem werden sofort die vielen blauen Häuser auffallen: Das Blau der Wände in Chefchaouen soll Unheil abhalten, die blaue Farbe seine Bewohner vor dem bösen Blick schützen.

Chefchaouen oder auch Chaouen liegt im Norden von Marokko an den Ausläufern des Rif-Gebirges. Etwa 37.000 Einwohner leben in der Stadt, die zugleich auch Haupstadt der gleichnamigen Provinz ist.

Jahrhundertelang war Touristen der Zugang nach in die heilige Stadt bei Androhung der Todesstrafe verwehrt; was dramatisch klingt, hat dazu beigetragen, dass in ihr mittelalterliche Architektur erhalten blieb. Bis 1920 durften Nichtmuslime die Stadt nicht betreten.

Marokko kann heiss und anstrengend sein: überall Hitze, Staub und Lärm, enge Gassen und immer wieder Müll.

Wer während einer Marokko-Rundreise ein paar Tage Entspannung sucht, der kann sie in Chefchaouen finden. Die Stadt ist von Grün umgeben und besitzt fast und andalusisches Flair.


Die Luft erscheint hier frischer als in anderen regionen Marokkos, auch in der Medina, der von einer Mauer umgebenen Altstadt. Auf dem Place Outa el-Hammam hocken alte Männer in traditionellen Gewändern im Schatten zusammen und beobachten die, die vorbeiziehen.
Die Kellner servieren Tajine, das bekannte marokkanische Gericht, das in einem Lehmtopf geschmort wird und Katzen streunen zwischen Stühlen und Tischen umher, in der Hoffnung, das etwas für sie abfällt.

Besonders im Morgenlicht ist Chefchaouen beeindruckend: dann wetteifern Himmel und Gassen um das kräftigste Blau. Abends hingegen erstrahlt die Medina in einem tiefen Blau. Der Muezzin ruft die Gläubigen vom Turm der Moschee und die nahen Berge leuchten in goldenem Licht.

Weitere Artikel über Marokko:

Die grosse Wanderung in Afrika- einst und heute

Posted by – 7. November 2010

Die grosse Wanderung der Gnus, Zebras, Karibus, Springböcke oder Säbelantilopen in Afrika stellt seit jeher ein eindrucksvolles Naturschauspiel dar: in Herden legen eine Million Tiere jedes Jahr viele Tausend Kilometer zurück um neue Wasserstellen und Gebiete zu erreichen.

Zoologen haben in den letzten Jahren die Tausende Kilometer langen Pfade von 24 Landsäugetierarten untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: Die Routen der Tiere werden immer kürzer und die Herden schrumpfen bedrohlich. Sechs Arten, darunter Springbock und Säbelantilope, begeben sich heute gar nicht mehr auf Reisen.
Das Streifengnu etwa taucht in drei afrikanischen Regionen gar nicht mehr auf.
Aber nicht nur icht nur die grossen Landsäuger gehen nicht mehr auf Wanderschaft. „Die Gesamtzahlen der Kleinsäuger und Vögel nehmen ebenfalls ab.

Ein grandioses Naturschauspiel stirbt- mit drastischen Folgen.

Doch woran liegt das?
Für die weltberühmte grosse Wanderung oder auch Great Migration müssen die Herden fast immer – mit Ausnahme der Gnus in der Serengeti – angestammte Schutzgebiete verlassen; sie müssen bewirtschaftete Wälder und Felder durchqueren und Städte umgehen.
An vielen Stellen schneiden Zäune, Straßen und Bauwerke den Karawanen den Weg ab und zwingen sie dazu, andere Pfade einzuschlagen. Wenn die Tiere dann nicht mehr genug Futter finden, verenden viele von ihnen.

Aber auch die Einzäunung der Nationalparks im südlichen Afrika scheint dies zur Folge zu haben: Im Etosha-Nationalpark, dem bedeutendsten Schutzgebiet Namibias, ist der Bestand an Streifengnus von 30.000 auf 2000 Tiere zurückgegangen. Seit der Park im Jahr 1993 eingezäunt wurde, sucht man außerhalb des Parks vergeblich nach Gnus.

Ähnlich verhält es sich im südafrikanischen Krüger-Nationalpark, in dem die Herden der Gnus in den vergangenen drei Jahrzehnten auf ein Sechstel dezimiert worden. Ihre jährlichen Streifzüge über die Parkgrenzen hinaus haben sie gänzlich eingestellt, seit das Gelände abgesperrt wurde.

Durch die Veränderung des Verhaltens der Tiere ist auch das gesamte Ökosystem betroffen: Bestimmte Pflanzen wachsen seltener oder sterben aus. Da ihre Samen normalerweise mit den Tieren über riesige Gegenden verteilt und großflächig ausgesät werden und die Exkremente der Herden als Dünger dienen, verarmen mit dem Ausbleiben der Tier-Wanderungen die Steppen, Pflanzenfresser müssen hungern und in ihrem Gefolge Raubtiere wie Löwen und Geparden.


Südafrika´s Ureinwohner- die San

Posted by – 4. Juli 2010

 San Südafrika
Foto: Dan Kitwood/Getty Images
Die San gelten als erste Bewohner des südlichen Afrika´s und stehen möglicherweise sogar an der Wurzel des menschlichen Stammbaums insgesamt, wie genetische Untersuchungen zeigen. Berichte über erste Besiedelungen reichen von etwa 10.000 Jahre bis 25.000 Jahre zurück. Die San pflegten einen nomadischen Jäger-und-Sammler-Lebensstil.

Vor 2.000 Jahren zählte man etwa noch 300.000 bis 400.000 San; heute leben im gesamten südlichen Afrika noch etwa 100.000. In Botswana (49.000), Namibia (38.000), Südafrika (4.500), Angola (6.000), Sambia (1.600) und Simbabwe (1.200) stellen sie nur noch eine Minderheit dar.

Ein Großteil ist auf Farmen als Arbeiter angestellt. Nur wenige leben heute noch auf traditionelle Art und Weise.

Alkoholismus wird als besonderes Problem genannt, das zum Verlust eigener Lebensweisen beiträgt. Die San-Körper sollen nicht zur Verarbeitung von Alkohol in der Lage sein.


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Die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx

Posted by – 8. Mai 2010

 Pyramiden Ägypten
Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio
Es gibt wohl kaum jemanden, der nach Ägypten reist und nicht die Pyramiden sieht. Ägypten und seine Pyramiden, das gehört einfach zusammen und ehrfürchtig steht man vor den bekanntesten Bauwerken der Menschheit- den einzig erhaltenen der sieben Weltwunder der Antike. Seit 1979 zählen die Pyramiden von Gizeh zudem zum Weltkulturerbe der UNESCO!

Nach modernen Maßstäben stellen die Pyramiden eine architektonische Meisterleistung dar. Und man fragt sich bis zum heutigen Tage, wie die Ägypter das gemacht haben; mit welchen Hebegeräten gearbeitet wurde,

um die massiven Steinblöcke bis in solch große Höhen zu befördern und zu Pyramiden zu stapeln.

Wer die Pyramiden sehen will, muss in Ägyptens Hauptstadt Kairo reisen: Dort, 15 km vom Stadtzentrum entfernt befinden sie sich am westlichen Rand des Niltals, etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh (früher eine separate Stadt, die inzwischen aber fast mit Kairo verschmolzen ist)


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Über die Pyramiden:
Um die Pyramiden ranken sich seit jeher Mythen und Legenden: so diese, dass die Seiten der Pyramiden von Gizeh exakt nach den vier Himmelsrichtungen errichtet sind und durch die Einbeziehung astronomischer Grössen bewusst eine Verbindung zwischen Himmel und Erde hergestellt wurde.

Die wohl bekannteste Pyramide ist die Große Pyramide (Cheops-Pyramide)
Der Pharao Cheops regierte etwa um 2620 bis 2580 v. Chr. Die Cheops-Pyramide bringt es auch heute noch auf eine Höhe von 137 Meter (früher waren es 146 Meter) und eine Breite von 230 Metern am Boden. Insgesamt besteht sie aus 2,5 Millionen Steinblöcken! Laut alten Aufzeichnungen sollen 100.000 Männer jeweils drei Monate an der Cheops Pyramide gearbeitet haben. Die Bauarbeiten haben angeblich über 20 Jahre lang angedauert.
Die Cheopspyramide ist die einzige der Pyramiden die über mehrere Grabkammern verfügt. Der Sarkophag in der Königkammer wurde geöffnet; jedoch ohne Inhalt- Informationen über den Verbleib des Pharaos gibt es nicht.


Die mittlere der drei Pyramiden ist die Chephren Pyramide. Der Pharao Chephren regierte von etwa 2558 bis 2532 v. Chr. Sie ist nur geringfügig kleiner als die Cheops-Pyramide und in Teilen sogar etwas besser erhalten. Die Verkleidung der Spitze ist fast vollständig erhalten geblieben. Durch ihren etwa 10 m höher gelegenen Standort wirkt sie sogar größer als die Cheops-Pyramide und wird deshalb von Laien oft mit der Cheops-Pyramide verwechselt.

Die kleinste der drei Pyramiden ist die des Pharao Mykerinos. Er regierte von etwa 2532 bis 2503 v. Chr. Die Mykerinos-Pyramide war ursprünglich 65 m hoch und damit gerade mal halb so hoch wie die beiden anderen Pyramiden.

Die Pyramiden und die Sphinx:
Nahe der Chepren-Pyramide befindet sich die grosse Sphinx von Gizeh; die in Ägypten mit Abstand berühmteste und größte Sphinx. Sie stellt einen liegenden Löwen mit einem Menschenkopf dar und wurde vermutlich in der 4. Dynastie, circa 2700–2600 v. Chr. errichtet. Das Wahrzeichen Ägyptens liegt nur 300 Meter von drei großen Pyramiden entfernt. Bis heute besteht keine Gewissheit darüber, auf welchen Pharao diese Sphinx zurückgeht, bzw. welcher Pharo mit dem Antlitz der Sphinx eigentlich dargestellt wird. Farbreste am Ohr der Sphinx lassen darauf schließen, dass sie ursprünglich mal bunt bemalt war.


Weitere Artikel über Ägypten:

Orientalischer Charme in arabischen Souks

Posted by – 4. Mai 2010

 Souks Foto: Peter Hebgen/Pixelio Pixelio Wer ein arabisches Land wie z.B. Marokko oder Tunesien besucht, wird in den Reiseführern immer wieder von Souks lesen.
Aber was sind Souks überhaupt?

Souks kann man am ehesten vielleicht mit europäischen Geschäfts- und Handwerksvierteln vergleichen, allerdings sind Souks im allgemeinen unbewohnt und einstöckig.

Traditionell gibt es innerhalb eines Souks Gassen, in denen sich bestimmte Handwerker befinden- so befinden sich die „edleren“ Handwerke, wie etwa Goldschmiede, häufig in der Mitte, während man den umsatzstarken Einzelhandel eher an den belebteren Straßen findet. Traditionell sind Werkstatt und Verkaufsstelle an einem Ort.

Die Souks sind heute auch für die Touristen sehenswert: bieten sie doch orientalischen Charme und ein exotisches Einkaufserlebnis. Vor diesem Hintergrund hat sich das Warenangebot in den Souks verändert bzw. angepasst: viele traditionelle Handwerksbetriebe musste dem Kunsthandwerk weichen, welches von zahlungskräftigen Kunden profitierte.


Was verbirgt sich hinter den Souks:

  • Souk Attarine – Parfümhändler
  • Souk des Orfevres – Gold- und Silberschmieden
  • Souk Blaghjia – Lederwaren
  • Souk des Etoffes – Stoffe und Tücher
  • Souk de la Laine – Schneider, Juweliere, Gold- und Silberschmieden
  • Souk et Trouk – Türkische Schneider
  • Souk Berka – Früher wurde hier mit Sklaven gehandelt, heute wird Schmuck gefertigt und verkauft.
  • Souk el Leffa – Decken und Teppiche
  • Souk Sekajine – Sattler und Zaumzeugmacher

Die Himba in Namibia

Posted by – 1. Mai 2010

 Himba Kind  Himbadorf

Fotos: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio

Die Himba sind ein mit den Herero verwandter afrikanischer Volksstamm im Norden von Namibia. Im Jahr 2002 zählte man etwa 16.000 Menschen dieses Hirtenvolkes, welches im 15./16.Jahrhundert aus dem heutigen Botswana nach Namibia zogen.

Die Himba heute:
Die Himba leben heute noch fast unberührt von der Zivilisation in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als Viehzüchter, Jäger und Sammler vor allem im Kaokoveld in Namibia. Amtliche Dokumente wie einen Personalausweis oder Urkunden besitzen sie nicht.

Die Himba leben in materiell extrem einfachen Verhältnissen; sie waren auch in der Vergangenheit nie wohlhabend. Schon vor rund 100 Jahren wurden die Himba von kriegerischen Nama überfallen und ausgeraubt. Sie mussten bei den Nachbarn um Almosen betteln, woher auch hier Name stammt: Himba bedeutet Bettler.


Die Kultur der Himba:
Außer Viehzucht und ein wenig Mais- und Kürbisanbau haben auch die Himba den Tourismus entdeckt. Einige Himba-Männer fertigen einfache Andenken und Werkzeuge, die sie direkt an Besucher verkaufen.

Die Himba legen viel Wert auf ihre Körperbemalung und ihre Haartracht: Die Haut wird mit einer fettigen Creme aus Butterfett und Ockerfarbe eingerieben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima Nambias´. Die Frisuren zeigen hingegen den sozialen Stand eines Gemeinschaftsmitglieds der Himba. Die Mädchen tragen ihr Haar zunächst in zwei zur Stirn gerichteten Zöpfen, sobald sie jedoch in die Pubertät kommen und zu den Frauen gehören, werden ihre Haare mit Erde zu vielen kleinen Zöpfen geflochten und mit Leder und Perlen geschmückt.

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Mali, Afrika

Posted by – 20. April 2010

 Mali Foto: M. Helmich/Pixelio Pixelio Der Name des Landes Mali in Afrika bedeutet Nilpferd in der in Mali verbreitesten Sprache, Bambara. Mali ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Mali besitzt u.a. Grenzen zu Algerien, dem Niger und Mauretanien; 2/3 der Fläche des Landes sind von der Sahara bedeckt.

Mit 1.240.000 Quadratkilometern (davon 20.000 Quadratkilometer Wasser) ist Mali eines der größten Länder Afrikas. Allerdings leben auf dieser riesigen Fläche bloss 9,9 Menschen pro Quadratkilometer, was Mali zu einem der dünnbesiedelsten Länder der Erde macht.


Die größte und politisch einflussreichste ethnische Gruppe in Mali sind die Bambara (sie stellen 30 % der Bevölkerung). Daneben gibt es viele weitere ethnische Gruppen wie die Malinké und Soninke (zusammen ca. 20 %). Aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit ist die Amtssprache in Mali französisch, Umgangssprachen sind Arabisch, Bambara (das von 80 % der Bevölkerung gesprochen wird), Songhai-Jerma, Manding, Soninké und Ful.
Etwa 90 % der Einwohner Malis sind muslimischen Glaubens, 9 % Anhänger von Naturreligionen und nur etwa 1 % sind Christen.

Sehenswertes in Mali:
Die Stadt Djenne war eine der bedeutensten Städte an der Trans-Sahara-Strecke. Bekannt ist Djenne vor allem allem durch eine riesige Lehmmoschee. Die prächtige Moschee gehört zu den beeindruckensten Bauwerken der Erde. Jeden Montag findet hier ein farbenprächtiger Markt statt, der einen Besuch lohnt.

Mali´s Hauptstadt heisst Bamako und hier leben ca 1,5 Millionen Menschen. Sehenswert ist der Botanische Garten, der Zoo und das Musée National.

Auf dem Bandiagara-Plateau, lebt das Volk der Dogon, deren religiöse Traditionen vom Islam bis heute unberührt geblieben sind. Ihre Dörfer können in organisierten Touren oder mit einem einheimischen Führer besucht werden. Das Kliff von Bandiagara wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Timbuktu- den Namen hat wohl jeder schon mal gehört unter dem Motto “ganz weit weg”.
Timbuktu, die Stadt am Rande der Wüste liegt in Mali und war im 15. Jahrhundert das Zentrum des legendären Gold- und Salzhandels. Ausserdem lehrten zahlreiche islamische Geistliche hier. Heute ist Timbuktu mehr oder weniger zerfallen aber es existieren aber noch einige Moscheen (Djingerebur, Sankore oder Sidi Yahaya) und Grabmale aus dem 14. Jahrhundert.


Klima und beste Reisezeit:
In Mali gibt es drei Jahreszeiten: die Regenzeit von Juni bis Oktober, die kühlere Trockenzeit von November bis Februar und eine sehr heiße Trockenzeit von März bis Mai. Die durchschnittliche Temperatur in der Hauptstadt Bamako liegt im Januar zwischen 16 und 32 °C und im April zwischen 24 bis 39 °C.
Die beste Reisezeit für Mali beginnt im November und dauert bis Anfang März.