Südafrika´s Ureinwohner- die San

Posted by – 4. Juli 2010

 San Südafrika
Foto: Dan Kitwood/Getty Images
Die San gelten als erste Bewohner des südlichen Afrika´s und stehen möglicherweise sogar an der Wurzel des menschlichen Stammbaums insgesamt, wie genetische Untersuchungen zeigen. Berichte über erste Besiedelungen reichen von etwa 10.000 Jahre bis 25.000 Jahre zurück. Die San pflegten einen nomadischen Jäger-und-Sammler-Lebensstil.

Vor 2.000 Jahren zählte man etwa noch 300.000 bis 400.000 San; heute leben im gesamten südlichen Afrika noch etwa 100.000. In Botswana (49.000), Namibia (38.000), Südafrika (4.500), Angola (6.000), Sambia (1.600) und Simbabwe (1.200) stellen sie nur noch eine Minderheit dar.

Ein Großteil ist auf Farmen als Arbeiter angestellt. Nur wenige leben heute noch auf traditionelle Art und Weise.

Alkoholismus wird als besonderes Problem genannt, das zum Verlust eigener Lebensweisen beiträgt. Die San-Körper sollen nicht zur Verarbeitung von Alkohol in der Lage sein.


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Die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx

Posted by – 8. Mai 2010

 Pyramiden Ägypten
Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio
Es gibt wohl kaum jemanden, der nach Ägypten reist und nicht die Pyramiden sieht. Ägypten und seine Pyramiden, das gehört einfach zusammen und ehrfürchtig steht man vor den bekanntesten Bauwerken der Menschheit- den einzig erhaltenen der sieben Weltwunder der Antike. Seit 1979 zählen die Pyramiden von Gizeh zudem zum Weltkulturerbe der UNESCO!

Nach modernen Maßstäben stellen die Pyramiden eine architektonische Meisterleistung dar. Und man fragt sich bis zum heutigen Tage, wie die Ägypter das gemacht haben; mit welchen Hebegeräten gearbeitet wurde,

um die massiven Steinblöcke bis in solch große Höhen zu befördern und zu Pyramiden zu stapeln.

Wer die Pyramiden sehen will, muss in Ägyptens Hauptstadt Kairo reisen: Dort, 15 km vom Stadtzentrum entfernt befinden sie sich am westlichen Rand des Niltals, etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh (früher eine separate Stadt, die inzwischen aber fast mit Kairo verschmolzen ist)


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Über die Pyramiden:
Um die Pyramiden ranken sich seit jeher Mythen und Legenden: so diese, dass die Seiten der Pyramiden von Gizeh exakt nach den vier Himmelsrichtungen errichtet sind und durch die Einbeziehung astronomischer Grössen bewusst eine Verbindung zwischen Himmel und Erde hergestellt wurde.

Die wohl bekannteste Pyramide ist die Große Pyramide (Cheops-Pyramide)
Der Pharao Cheops regierte etwa um 2620 bis 2580 v. Chr. Die Cheops-Pyramide bringt es auch heute noch auf eine Höhe von 137 Meter (früher waren es 146 Meter) und eine Breite von 230 Metern am Boden. Insgesamt besteht sie aus 2,5 Millionen Steinblöcken! Laut alten Aufzeichnungen sollen 100.000 Männer jeweils drei Monate an der Cheops Pyramide gearbeitet haben. Die Bauarbeiten haben angeblich über 20 Jahre lang angedauert.
Die Cheopspyramide ist die einzige der Pyramiden die über mehrere Grabkammern verfügt. Der Sarkophag in der Königkammer wurde geöffnet; jedoch ohne Inhalt- Informationen über den Verbleib des Pharaos gibt es nicht.


Die mittlere der drei Pyramiden ist die Chephren Pyramide. Der Pharao Chephren regierte von etwa 2558 bis 2532 v. Chr. Sie ist nur geringfügig kleiner als die Cheops-Pyramide und in Teilen sogar etwas besser erhalten. Die Verkleidung der Spitze ist fast vollständig erhalten geblieben. Durch ihren etwa 10 m höher gelegenen Standort wirkt sie sogar größer als die Cheops-Pyramide und wird deshalb von Laien oft mit der Cheops-Pyramide verwechselt.

Die kleinste der drei Pyramiden ist die des Pharao Mykerinos. Er regierte von etwa 2532 bis 2503 v. Chr. Die Mykerinos-Pyramide war ursprünglich 65 m hoch und damit gerade mal halb so hoch wie die beiden anderen Pyramiden.

Die Pyramiden und die Sphinx:
Nahe der Chepren-Pyramide befindet sich die grosse Sphinx von Gizeh; die in Ägypten mit Abstand berühmteste und größte Sphinx. Sie stellt einen liegenden Löwen mit einem Menschenkopf dar und wurde vermutlich in der 4. Dynastie, circa 2700–2600 v. Chr. errichtet. Das Wahrzeichen Ägyptens liegt nur 300 Meter von drei großen Pyramiden entfernt. Bis heute besteht keine Gewissheit darüber, auf welchen Pharao diese Sphinx zurückgeht, bzw. welcher Pharo mit dem Antlitz der Sphinx eigentlich dargestellt wird. Farbreste am Ohr der Sphinx lassen darauf schließen, dass sie ursprünglich mal bunt bemalt war.


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Orientalischer Charme in arabischen Souks

Posted by – 4. Mai 2010

 Souks Foto: Peter Hebgen/Pixelio Pixelio Wer ein arabisches Land wie z.B. Marokko oder Tunesien besucht, wird in den Reiseführern immer wieder von Souks lesen.
Aber was sind Souks überhaupt?

Souks kann man am ehesten vielleicht mit europäischen Geschäfts- und Handwerksvierteln vergleichen, allerdings sind Souks im allgemeinen unbewohnt und einstöckig.

Traditionell gibt es innerhalb eines Souks Gassen, in denen sich bestimmte Handwerker befinden- so befinden sich die „edleren“ Handwerke, wie etwa Goldschmiede, häufig in der Mitte, während man den umsatzstarken Einzelhandel eher an den belebteren Straßen findet. Traditionell sind Werkstatt und Verkaufsstelle an einem Ort.

Die Souks sind heute auch für die Touristen sehenswert: bieten sie doch orientalischen Charme und ein exotisches Einkaufserlebnis. Vor diesem Hintergrund hat sich das Warenangebot in den Souks verändert bzw. angepasst: viele traditionelle Handwerksbetriebe musste dem Kunsthandwerk weichen, welches von zahlungskräftigen Kunden profitierte.


Was verbirgt sich hinter den Souks:

  • Souk Attarine – Parfümhändler
  • Souk des Orfevres – Gold- und Silberschmieden
  • Souk Blaghjia – Lederwaren
  • Souk des Etoffes – Stoffe und Tücher
  • Souk de la Laine – Schneider, Juweliere, Gold- und Silberschmieden
  • Souk et Trouk – Türkische Schneider
  • Souk Berka – Früher wurde hier mit Sklaven gehandelt, heute wird Schmuck gefertigt und verkauft.
  • Souk el Leffa – Decken und Teppiche
  • Souk Sekajine – Sattler und Zaumzeugmacher

Die Himba in Namibia

Posted by – 1. Mai 2010

 Himba Kind  Himbadorf

Fotos: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio

Die Himba sind ein mit den Herero verwandter afrikanischer Volksstamm im Norden von Namibia. Im Jahr 2002 zählte man etwa 16.000 Menschen dieses Hirtenvolkes, welches im 15./16.Jahrhundert aus dem heutigen Botswana nach Namibia zogen.

Die Himba heute:
Die Himba leben heute noch fast unberührt von der Zivilisation in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als Viehzüchter, Jäger und Sammler vor allem im Kaokoveld in Namibia. Amtliche Dokumente wie einen Personalausweis oder Urkunden besitzen sie nicht.

Die Himba leben in materiell extrem einfachen Verhältnissen; sie waren auch in der Vergangenheit nie wohlhabend. Schon vor rund 100 Jahren wurden die Himba von kriegerischen Nama überfallen und ausgeraubt. Sie mussten bei den Nachbarn um Almosen betteln, woher auch hier Name stammt: Himba bedeutet Bettler.


Die Kultur der Himba:
Außer Viehzucht und ein wenig Mais- und Kürbisanbau haben auch die Himba den Tourismus entdeckt. Einige Himba-Männer fertigen einfache Andenken und Werkzeuge, die sie direkt an Besucher verkaufen.

Die Himba legen viel Wert auf ihre Körperbemalung und ihre Haartracht: Die Haut wird mit einer fettigen Creme aus Butterfett und Ockerfarbe eingerieben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima Nambias´. Die Frisuren zeigen hingegen den sozialen Stand eines Gemeinschaftsmitglieds der Himba. Die Mädchen tragen ihr Haar zunächst in zwei zur Stirn gerichteten Zöpfen, sobald sie jedoch in die Pubertät kommen und zu den Frauen gehören, werden ihre Haare mit Erde zu vielen kleinen Zöpfen geflochten und mit Leder und Perlen geschmückt.

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Mali, Afrika

Posted by – 20. April 2010

 Mali Foto: M. Helmich/Pixelio Pixelio Der Name des Landes Mali in Afrika bedeutet Nilpferd in der in Mali verbreitesten Sprache, Bambara. Mali ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Mali besitzt u.a. Grenzen zu Algerien, dem Niger und Mauretanien; 2/3 der Fläche des Landes sind von der Sahara bedeckt.

Mit 1.240.000 Quadratkilometern (davon 20.000 Quadratkilometer Wasser) ist Mali eines der größten Länder Afrikas. Allerdings leben auf dieser riesigen Fläche bloss 9,9 Menschen pro Quadratkilometer, was Mali zu einem der dünnbesiedelsten Länder der Erde macht.


Die größte und politisch einflussreichste ethnische Gruppe in Mali sind die Bambara (sie stellen 30 % der Bevölkerung). Daneben gibt es viele weitere ethnische Gruppen wie die Malinké und Soninke (zusammen ca. 20 %). Aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit ist die Amtssprache in Mali französisch, Umgangssprachen sind Arabisch, Bambara (das von 80 % der Bevölkerung gesprochen wird), Songhai-Jerma, Manding, Soninké und Ful.
Etwa 90 % der Einwohner Malis sind muslimischen Glaubens, 9 % Anhänger von Naturreligionen und nur etwa 1 % sind Christen.

Sehenswertes in Mali:
Die Stadt Djenne war eine der bedeutensten Städte an der Trans-Sahara-Strecke. Bekannt ist Djenne vor allem allem durch eine riesige Lehmmoschee. Die prächtige Moschee gehört zu den beeindruckensten Bauwerken der Erde. Jeden Montag findet hier ein farbenprächtiger Markt statt, der einen Besuch lohnt.

Mali´s Hauptstadt heisst Bamako und hier leben ca 1,5 Millionen Menschen. Sehenswert ist der Botanische Garten, der Zoo und das Musée National.

Auf dem Bandiagara-Plateau, lebt das Volk der Dogon, deren religiöse Traditionen vom Islam bis heute unberührt geblieben sind. Ihre Dörfer können in organisierten Touren oder mit einem einheimischen Führer besucht werden. Das Kliff von Bandiagara wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Timbuktu- den Namen hat wohl jeder schon mal gehört unter dem Motto “ganz weit weg”.
Timbuktu, die Stadt am Rande der Wüste liegt in Mali und war im 15. Jahrhundert das Zentrum des legendären Gold- und Salzhandels. Ausserdem lehrten zahlreiche islamische Geistliche hier. Heute ist Timbuktu mehr oder weniger zerfallen aber es existieren aber noch einige Moscheen (Djingerebur, Sankore oder Sidi Yahaya) und Grabmale aus dem 14. Jahrhundert.


Klima und beste Reisezeit:
In Mali gibt es drei Jahreszeiten: die Regenzeit von Juni bis Oktober, die kühlere Trockenzeit von November bis Februar und eine sehr heiße Trockenzeit von März bis Mai. Die durchschnittliche Temperatur in der Hauptstadt Bamako liegt im Januar zwischen 16 und 32 °C und im April zwischen 24 bis 39 °C.
Die beste Reisezeit für Mali beginnt im November und dauert bis Anfang März.

Die Lüderitz Bucht am Atlantischen Ozean in Namibia

Posted by – 11. April 2010

 Lüderitz Namibia Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio Die Hafenstadt Lüderitz mit etwa 18.000 Einwohnern liegt zwischen den Dünen der Namib und den stürmischen Fluten des Atlantischen Ozeans. Namensgeber und Gründer war der Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz im Jahr 1883. Sie war damit die erste deutsche Siedlung in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika.

Viele Jugendstilbauten sind heute noch aus dieser Zeit erhalten, wurden in den 1990iger Jahren aufwendig restauriert und zieren heute wieder das Stadtbild.

Insgesamt acht der rund 130 Nationalen Denkmäler in Namibia stehen in Lüderitz:

  • Die Kopie vom Diazkreuz des Bartolomeu Diaz an der Diaz-Spitze
  • das Lüderitzdenkmal auf der Shark Island,
  • das Krabbenhöft & Lampe-Gebäude,
  • das Kreplinhaus,
  • das Goerke-Haus (1909–1911),
  • die ehemalige Deutsche Afrika Bank,
  • die evangelisch-lutherische Felsenkirche (1912) mit dem dahinterliegenden Diamantenberg,
  • der Bahnhof Lüderitz.


Die Lüderitzbucht ist eine offene Meeresbucht und wird gen Süden und Südwesten durch die Lüderitzhalbinsel geschützt. Dem Festland vorgelagert sind eine handvoll unbewohnter Inseln, von denen die Pinguininsel und die Seehundinsel der Stadt am nächsten liegen. Der Halbinsel vorgelagert ist die Halifax-Insel.
Naturliebhaber finden vor allem um letztere Insel Pinguine und Flamingos.

Ein paar Kilometer außerhalb von Lüderitz hat jedoch die Zeit schon zugeschlagen: Im Wüstensand befindet sich die versunkene Geisterstadt Kolmanskuppe, eine ehemalige Diamantenstadt, die 1910 vielleicht die wohlhabendste Stadt der Welt war. Dann holte sich die Wüste im Laufe der Jahrzehnte das zurück, was der Mensch ihr abgerungen hatte: die Häuser verfielen zusehends und in den Räumen der Häuser sammelte sich der Sand meterhoch. Wer Kolmanskuppe besuchen möchte, benötigt einen Erlaubnisschein der CDM (Consolidated Diamond Mines).

empfehlenswerte Literatur:

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Der Chobe Nationalpark in Botswana

Posted by – 10. April 2010

 Chobe Nationalpark Foto: joujou/Pixelio Pixelio Wer Tiere sehen will, der sollte nach Botswana reisen; denn Botswana ist in Afrika ohne Zweifel einer der besten Plätzen zur Tierbeobachtung!

Ein Besuch des Chobe Nationalparks ist dann ein absolutes Muss, denn er ist Botswanas wildreichstes Natur- reservat! 1967 wurde der Chobe Nationalpark als erster Nationalpark Botswanas gegründet, seit 1975 leben keine Menschen mehr im Park. Durch weitere Ausdehnungen in den 80iger Jahren umfasst der Chobe Nationalpark heute rund 11.000 Quadratkilometer und ist damit der zweitgrösste Nationalpark Bots- wanas.

Der nach ihm benannte Fluss Chobe bildet die Grenze zu den Nachbarländern Namibia, Sambia und Simbabwe. Der Chobe führt ganzjährig Wasser und ist Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Tierherden und Wasservögeln.

Kein anderes Naturschutzgebiet im südlichen Afrika hat einen ähnlich hohen Wildbestand wie der Chobe Nationalpark: Der südliche Parkabschnitt ist berühmt für seine Löwen- und Hyänen-Rudel. Giraffen, Gnus und Antilopen kann man ganze Jahr über sehen.


Einer der Höhepunkte im Chobe Nationalpark sind die riesigen Elefantenherden, die im gesamten nördlichen Botswana und nordwestlichen Simbabwe anzutreffen sind. 1900 waren es nur wenige Tausend Tiere, dann erholte sich der Bestand nach und nach und in den 70er und 80er war der Chobe Nationalpark glücklicherweise nicht so stark von der Wilderei betroffen, so dass heute wieder ca. 120.000 Tiere im Chobe Nationalpark leben.

Die Elefanten, die angeblich die grössten in Afrika sind, begeben sich auf jahreszeitliche Wanderungen von bis zu 200 km vom Chobe- und Linyanti-Fluss (wo sie sich in der Trockenzeit sammeln) zu den Pfannen im Südosten des Parks in der Regenzeit.

Der Park bietet einmalige Eindrücke der afrikanischen Wildnis und macht unvergessliche Safaris möglich!

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Die Gefängnisinsel Robben Island, Nelson Mandela und Kapstadt

Posted by – 7. April 2010

Sie gehört zu den Touristenattraktionen, wenn man Kapstadt besucht: Die Gefängnisinsel Robben Island (oder afrikaans: Robbeneiland).

Robben Island liegt vor der Atlantikküste, etwa zwölf Kilometer vor Kapstadt und 60 km vom Kap der Guten Hoffnung entfernt. Heute ist die 547 Hektar grosse Insel, auf der einst Nelson Mandela inhaftiert war, ein Nationaldenkmal bzw. Mahnmal und das Gefängnisgebäude wurde zu einem Museum gestaltet.
Überall in Kapstadt werden Robben Island-Touren angeboten.

Robben Island wurde zwar schon im 16. Jahrhundert, kurz nach der Entdeckung durch England bzw. Holland, als Sträflingskolonie benutzt; für die meisten steht Robben Island aber vor allem für eines: für Weiss gegen Schwarz und die Apartheidspolitik Südafrika´s der 1940-1980iger Jahre.
Nelson Mandela, der Führer des Afrikanische Nationalkongress (ANC) war 27 Jahre bis zum Ende der Apartheid 1994 auf Robben Island inhaftiert- in einer 4 Quadratmeter grossen Zelle!
1993 wurde ihm für seinen jahrelangen Kampf gegen das Apartheidsregime der Friedensnobelpreis verliehen (gemeinsam mit dem damaligen südafrikanischen Präsidenten de Klerk)


Robben Island besuchen:
Heute ist Robben Island eine nationale Gedenkstätte, ein vielbesuchtes Museum und seit 1999 auch Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Besuch ist nur im Rahmen geführter Touren möglich. Man benötigt etwa eine halbe Stunde für die Überfahrt zur Insel und dann ca. drei Stunden für Robben Island selbst. Die Touren beginnen am Nelson Mandela-Gateway an der Waterfront von Kapstadt. Authenzität wird dadurch gewahrt, dass die Guides dieser Touren sowohl ehemalige politische Häftlinge als auch ehemalige Wärter des Gefängnisses sind.

Nützliche Links:

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Der Arusha Nationalpark in Tansania

Posted by – 6. April 2010

 Arusha Nationalpark Foto: Siegbert Heinicke/Pixelio Pixelio Der Arusha Nationalpark liegt im Nordosten Tansanias, nahe der kenianischen Grenze und nahe der gleichnamigen Stadt Arusha. Er ist einer von insgesamt 11 Nationalparks in Tansania, liegt zwischen dem Mount Meru (einem erloschenen Vulkan) und dem Kilimandscharo und ist ca 137 Quadratkilometer gross.

Die Landschaft im Arusha Nationalpark ist feucht, teils sumpfig. Die Berghänge des Mount Meru (der bis zu 4.500 meter hoch ist) sind von tropischem (Berg-) Regenwald und Nebelwald bewachsen.


Durch die Feuchtigkeit sind zahleiche Wasservögel im Arusha Nationalpark heimisch, zeitweise sammeln sich zehntausende Flamingos an den Seen und färben das Wasser rosa. In den höheren Lagen der Bergwälder leben Colobusaffen, beispielsweise Mantelaffen, und Buschschweine.

Wer den Mount Meru besteigt trifft auf Büffel und Giraffen.

Da sich der Bestand an Elefanten in den letzen Jahren sehr reduziert hat, ist die Wahrscheinlichkeit, auf einen zu treffen eher gering. Fast nie sieht man Löwen. Dafür kann man mit etwas Glück aber Leoparden und Tüpfelhyänen beobachten, die am frühen Morgen und am späten Nachmittag herumschleichen. Im Morgengrauen und während der Abenddämmerung ist zudem die Wahrscheinlichkeit am größten, dass sich die Wolkendecke am östlichen Horizont auflöst und die nur 50 km entfernten majestätischen schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharos sichtbar werden.

Den Arusha Nationalpark besuchen:
Der Arusha-Nationalpark ist gebührenpflichtig und man benötigt ein Permit, das man an den Eingängen des Parks bekommt. Die Straßen im Park sind ungepflastert und nur mit Geländewagen gut zu befahren.

Nützliche Links: Offizielle Seite der Nationalparks von Tansania

Weitere Artikel über Tansania:

Der Ngorongoro Krater im Norden Tansania´s

Posted by – 6. April 2010

 Ngorongoro Krater Tansania  Ngorongoro Krater

Fotos: Ulla Trampert und Lothar Henke/Pixelio Pixelio

Der Ngorongoro-Krater im Norden Tansania´s ist der grösste geschlossene Krater der Erde. Er grenzt im Westen an die Steppe der Serengeti, im Sueden an den Lake Eyassi, im Osten an das stark besiedelte Hochland um Karatu und im Norden an das Kernland der Massai mit dem Lake Natron und dem heiligen Berg, dem Oldoinyo Lengai.

Der Ngorongoro-Krater entstand, als an dieser Stelle ein Vulkanberg in sich zusammenbrach. Nun liegt der Kraterboden auf einer Höhe von etwa 1.700 Meter, die Seitenwände sind zwischen 400 und 600 Meter hoch, so dass die Kraterkante auf etwa 2300 Meter liegt. Der Durchmesser des Ngorongoro-Kraters beträgt zwischen 17 und 21 Kilometer; die Fläche beträgt insgesamt etwa 26.400 Hektar.

Seit 1951 ist der Krater Teil des Serengeti Nationalparks und seit 1979 steht er auf der UNESCO-Liste als Weltnaturerbe.

Um den Ngorongoro-Krater befindet sich das Ngorongoro Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area). Im Schutzgebiet findet man fast alle ostafrikanischen Grosswildtiere: etwa 25.000 Tiere bevölkern den Krater.
Der Ngorongoro-Krater ist damit das Wildschutzgebiet mit der höchsten Tierpopulation der Erde und besitzt die höchste Raubtierdichte Afrikas! Besonders groß ist die Zahl an Zebras, Büffeln, Gnus, Elenantilopen sowie Grant- und Thomson-Gazellen. Selbst so seltene Tierarten wie das vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorn kann man hier mitunter sehen.

Die Kraterhänge am Ngorongoro Krater sind groesstenteils bewaldet, während im fast 600-700m tiefer gelegenen Kratergrund weite Grasflaechen dominieren. Ein kleiner See befindet sich im Krater und zieht Flamingos in grosser Zahl an.

Im Ngorongoro Schutzgebiet leben zudem noch viele Massai mit ihren Viehherden.

Neben dem Ngorongoro Krater hat das Ngorongoro Schutzgebiet noch weitere kleinere Krater und erloschene Vulkane im sogenannten Kraterhochland zu bieten. Mehrtägige Wanderungen mit Guides sind erlaubt; allerdings ist der Wildtierbestand in dieser Region nicht sehr hoch.


beste Reisezeit:
Das Ngorongoro Schutzgebiet und der Ngorongoro Krater können ganzjährig bereist werden; allerdings wird die Zufahrt zum Krater bei starken Regenfällen (November/ Dezember und im April/ Mai) manchmal kurzzeitig gesperrt. Nach starken Regenfällen sind die Wege zudem schlecht zu befahren.

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