In vielen Ländern Afrikas ist die Malaria ein grosses Problem und jedes Jahr sterben Millionen Menschen an Malaria.
Deshalb sollte man das Problem auch ernst nehmen und sich bereits vor der Reise nach Afrika mit dem Risiko im jeweiligen Land auseinandersetzen.
Die Tropeninstitute beraten zum Impfschutz als auch zur Malaria-Vorsorge, denn mit der richtigen Vorsorge lässt sich das Risiko minimieren – wenn auch nicht ganz ausschließen.
Gut zu wissen: Rund 90 Prozent der Deutschen, die an Malaria erkranken, bekommen die Krankheit auf Reisen durch Länder südlich der Sahara, vor allem in Nigeria, Kenia, Ghana und Kamerun!
Um sich zu schützen, empfehlen Tropenmediziner lange Kleidung (vor allem am Abend, nach Einbruch der Dämmerung), denn die Mücken mit Malaria-Erregern sind zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang aktiv. Wer als Reisender nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, sollte helle, lange und möglichst weite Kleidung tragen. Helle Farbtöne ziehen Mücken weniger an. Landen sie dann doch auf der Kleidung, kommen sie auf weiter Kleidung nicht bis zur Haut durch – sie stechen dann ins Leere.
Auch Anti-Mücken-Sprays sind wichtig, allerdings sollte man bei “natürlichen Stoffen wie Sandelholz oder Zitronenöl” vorsichig sein, denn diese haben (wenn überhaupt) eine nur sehr kurze Schutzzeit. Reisende sollten sich nachts auf jeden Fall mit einem chemischen Abwehrmittel besprühen. Empfehlenswert ist z.b. No Bite (in den Apotheke erhältlich)
Sinnvoll ist es außerdem, die Bekleidung vor einer Reise mit Anti-Mücken-Stoffen zu imprägnieren. Die Kleidung wird damit besprüht und der Schutz hält sogar ein paar Wäschen. Sollten die Mücken trotz des Abwehr-Duftes, den Menschen nur kaum oder gar nicht riechen, auf der Kleidung landen, werden sie vergiftet. (No Bite/Kleidung)
Neben diesen Massnahmen gehören Medikamente im ebenfalls zu einer Malaria-Vorsorge, wobei die Notwendigkeit einer Malaria-Prophylaxe nicht nur vom Reiseziel, sondern auch von der Art der Reise abhängt: “Es ist ein Unterschied, ob ich im Fünf-Sterne-Hotel hinter einer Glasscheibe und unter Klimaanlage schlafe oder ob ich mit einem umgebauten VW-Bus quer durch Kenia fahre” so der Tropenmediziner Prof. Frank Mockenhaupt, Leiter der Arbeitsgruppe Malaria am Institut für Tropenmedizin in Berlin.
Generell gilt die Regel: Je individueller und abenteuerlicher die Reise, desto höher das Malaria-Risiko!
Hinweis/eigene Erfahrung: Vielen Malaria-Medikamenten hängt der Ruf an, sehr grosse Nebenwirkungen zu haben. Zu den gut verträglichen Medikamenten gehört Malarone! (Wir haben keinerlei Nebenwirkungen gehabt). Meines Erachtens stehen selbst etwaige Nebenwirkungen in keinem Verhältnis zu dem Risiko an Malaria zu erkranken.
























