Sandrosen- Afrika´s Blumen aus Stein

Posted by – 3. März 2010

 Wüstenrose
Foto: Uli Carthäuser/Pixelio Pixelio
Wer einmal ein Wüstengebiet wie die Sahara besucht, wird sie vielleicht finden, eine Sandrose oder Wüstenrose, wie sie auch genannt wird.

Auch wenn es sich bei den Sandrosen für den Fachmann um einen simplen chemischen Prozess handelt: Durch die schnell verdunstende Oberflächen- feuchtigkeit in der Wüste wird Grundwasser durch Kapillarkräfte nach oben befördert. Im Wasser gelöste Mineralien, vor allem Sulfate, kristallisieren dabei aus. Sie bilden zusammen mit dem Wüstensand die typischen floralen Strukturen und sorgen für unterschiedliche Farbigkeit der transparenten “Blüten”-Blätter

der Laie ist sofort fasziniert von dem Gebilde, das die Natur in Jahrmillionen entwickelt hat.

Es gibt kleine Exemplare von wenigen Zentimetern Durchmessern und meterdicke Kristalle. Die häufigere Spezies der Sandrosen wird von den Mineralogen als Wüstenrose bezeichnet, weil sie in trockenen und heißen Klimagebieten, vor allem in Nordafrika und in der Sahara vorkommt.

Während einige ihr sogar mystische Kräfte zuschreiben, sie Ängste und Blockaden lösen und die Energiezentren im Körper positiv stimuliert soll, behandeln die einheimischen Frauen Nordafrikas die Wüstenrose eher praktisch: Mit den scharfkantigen Sandrosen werden vor allem Schafwolle und deren Produkte gewaschen.


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