Category: Ägypten

Die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx

Posted by – 8. Mai 2010

 Pyramiden Ägypten
Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio
Es gibt wohl kaum jemanden, der nach Ägypten reist und nicht die Pyramiden sieht. Ägypten und seine Pyramiden, das gehört einfach zusammen und ehrfürchtig steht man vor den bekanntesten Bauwerken der Menschheit- den einzig erhaltenen der sieben Weltwunder der Antike. Seit 1979 zählen die Pyramiden von Gizeh zudem zum Weltkulturerbe der UNESCO!

Nach modernen Maßstäben stellen die Pyramiden eine architektonische Meisterleistung dar. Und man fragt sich bis zum heutigen Tage, wie die Ägypter das gemacht haben; mit welchen Hebegeräten gearbeitet wurde,

um die massiven Steinblöcke bis in solch große Höhen zu befördern und zu Pyramiden zu stapeln.

Wer die Pyramiden sehen will, muss in Ägyptens Hauptstadt Kairo reisen: Dort, 15 km vom Stadtzentrum entfernt befinden sie sich am westlichen Rand des Niltals, etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh (früher eine separate Stadt, die inzwischen aber fast mit Kairo verschmolzen ist)


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Über die Pyramiden:
Um die Pyramiden ranken sich seit jeher Mythen und Legenden: so diese, dass die Seiten der Pyramiden von Gizeh exakt nach den vier Himmelsrichtungen errichtet sind und durch die Einbeziehung astronomischer Grössen bewusst eine Verbindung zwischen Himmel und Erde hergestellt wurde.

Die wohl bekannteste Pyramide ist die Große Pyramide (Cheops-Pyramide)
Der Pharao Cheops regierte etwa um 2620 bis 2580 v. Chr. Die Cheops-Pyramide bringt es auch heute noch auf eine Höhe von 137 Meter (früher waren es 146 Meter) und eine Breite von 230 Metern am Boden. Insgesamt besteht sie aus 2,5 Millionen Steinblöcken! Laut alten Aufzeichnungen sollen 100.000 Männer jeweils drei Monate an der Cheops Pyramide gearbeitet haben. Die Bauarbeiten haben angeblich über 20 Jahre lang angedauert.
Die Cheopspyramide ist die einzige der Pyramiden die über mehrere Grabkammern verfügt. Der Sarkophag in der Königkammer wurde geöffnet; jedoch ohne Inhalt- Informationen über den Verbleib des Pharaos gibt es nicht.


Die mittlere der drei Pyramiden ist die Chephren Pyramide. Der Pharao Chephren regierte von etwa 2558 bis 2532 v. Chr. Sie ist nur geringfügig kleiner als die Cheops-Pyramide und in Teilen sogar etwas besser erhalten. Die Verkleidung der Spitze ist fast vollständig erhalten geblieben. Durch ihren etwa 10 m höher gelegenen Standort wirkt sie sogar größer als die Cheops-Pyramide und wird deshalb von Laien oft mit der Cheops-Pyramide verwechselt.

Die kleinste der drei Pyramiden ist die des Pharao Mykerinos. Er regierte von etwa 2532 bis 2503 v. Chr. Die Mykerinos-Pyramide war ursprünglich 65 m hoch und damit gerade mal halb so hoch wie die beiden anderen Pyramiden.

Die Pyramiden und die Sphinx:
Nahe der Chepren-Pyramide befindet sich die grosse Sphinx von Gizeh; die in Ägypten mit Abstand berühmteste und größte Sphinx. Sie stellt einen liegenden Löwen mit einem Menschenkopf dar und wurde vermutlich in der 4. Dynastie, circa 2700–2600 v. Chr. errichtet. Das Wahrzeichen Ägyptens liegt nur 300 Meter von drei großen Pyramiden entfernt. Bis heute besteht keine Gewissheit darüber, auf welchen Pharao diese Sphinx zurückgeht, bzw. welcher Pharo mit dem Antlitz der Sphinx eigentlich dargestellt wird. Farbreste am Ohr der Sphinx lassen darauf schließen, dass sie ursprünglich mal bunt bemalt war.


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Holidaycheck Award 2010- die 10 besten Hotels in Ägypten

Posted by – 30. März 2010

Das Portal Holidaycheck.de hat jüngst auf der Grundlage aller Hotelbewertungen des Jahres 2009 den Holidaycheck-Award 2010 verliehen. Wichtig war: Allein die Meinung der Urlauber zählt(e)!

Die 99 beliebtesten Hotels weltweit wurden anhand einer Formel ermittelt, die die Anzahl der Bewertungen, die Weiterempfehlungsrate und die in den einzelnen Kategorien vergebenen Sonnen zueinander ins Verhältnis setzte.

Auf den ersten Plätzen fanden sich folgende Hotels aus Ägypten:

* Hotel Sheraton Miramar Resort Hotel Sheraton Miramar Resort (El Gouna/Ägypten), 5 Sterne
* Hotel Dana Beach Resort (Hurghada, Ägypten) 4,5 Sterne
* Hotel Beach Albatros Palace Resort & Spa Hotel (Hurghada, Ägypten), 4,5 Sterne
* Hotel Fantasia 1001 Nacht – Alf Leila wa Leila (Hurghada, Ägypten), 4 Sterne
* Hotel Iberotel Makadi Beach (Makadi Bay, Ägypten), 4,5 Sterne
* Hotel JAZ Makadi Star & Spa Hotel (Makadi Bay, Ägypten), 5 Sterne
* Hotel Iberotel Makadi Saraya Resort (Makadi Bay, Ägypten), 4,5 Sterne
* Hotel Magic Life Kalawy Imperial (Safaga, Ägypten)m 4 Sterne
* Hotel Sol Y Mar Dar El Madina (Marsa Alam, Ägypten), 4 Sterne
* Hotel Iberotel Coraya Beach (Marsa Alam, Ägypten), 5 Sterne

Quelle:Holidaychek


Die Trend-Reiseziele der nächsten Jahre in Afrika

Posted by – 30. März 2010

Die WELT ONLINE hat die Trendziele der kommenden Jahre zusammengestellt. Bei manchen steht der touristische Durchbruch unmittelbar bevor, bei anderen wird es noch ein paar Jahre dauern.

Wer jene Orte Afrika´s vor allen anderen erkunden will, der sollte sich diese Urlaubs-Regionen Afrika´s schon einmal vormerken:

Bazaruto-Archipel, Mosambique: Ein bisschen haben die Malediven ihren Reiz und ihre Exklusivität verloren, nachdem man einen Malediven-Urlaub auch bei LIDL und ALDI buchen kann. Aber es gibt ja Alternativen: das Bazaruto-Archipel liegt im Indischen Ozean und gehört zu Mosambique. Den Vergleich mit den Malediven braucht Bazaruto nicht scheuen, auch hier findet man türkisfarbenes Wasser, weiße Strände, gesäumt von Palmen und Mangroven. Das ganze Jahr über scheint die Sonne und es gibt ideale Plätze zum Schnorcheln. Andere Touristen? Bisher Fehlanzeige.

Die Kapverdischen Inseln gehören zwar nicht mehr zu den echten Geheimtips, sind aber dennoch noch nicht vom Massentourismus erfasst. Viele bezeichnet sie heute schon als “die Kanaren der nächsten Jahre”. Der Archipel vor der Westafrikanischen Küste bietet wunderschöne Strände sowie perfektes Wetter; bisher kommen vor allem Surfer und Sonnenanbeter.


Marsa Matrouh, an der Nordküste von Ägypten. Wenn man der Legende glaubt, dann hat bereits Kleopatra an den Stränden von Marsa Matrouh gebadet; dann jedoch geriet die die Region mit ihrem perlweißen Sand weitgehend in Vergessenheit bzw. die Touristen, die kamen waren Ägypter aus Kairo, die hier ihren Sommerurlaub verbrachten. Für Europäer ist die Gegend touristisches Neuland. Interessant ist für Kulturinteressierte die Nähe zur Weltstadt Alexandria mit ihren Ausgrabungsstätten, Museen und der neuen Bibliothek. Alexandria ist nur etwa drei Auostunden entfernt.

Naturerlebnis der besonderen Art: Coloured Canyon

Posted by – 11. März 2010

 Coloured Canyon Foto: Fotokrümel/Pixelio Pixelio Ein Naturerlebnis der besonderen Art ist eine Fahrt zu den wildromantischen Schluchten des etwa 20 km von Nuwaiba (Ägypten) gelegenen Coloured Canyon.

In Jahrtausenden von Jahren legten Regenfluten und die Erosion Sandsteinschichten in den unterschiedlichsten Rottönen frei – eine Welt für sich. Man schreitet oftmals nur in schulterbreiten Pfaden entlang und gewinnt so einen faszinierenden Einblick in die an anderen Stellen verborgene Schönheit der Natur.

Startpunkt für einen Ausflug in den Canyon ist meist Nuweiba, wo Kamele oder Jeeps für den ersten Teil des Weges bis zur Oase Ain Furtega zur Verfügung stehen. Von dort führt eine gut 12 km lange Piste zu den beiden Parkplätzen am oberen und unteren Zugang zum Canyon.
Touren werden von allen Hotels organisiert; auch Reiseagenturen aus Kairo bieten Programme an.

Am besten steigt man vor dem Sonnenuntergang in die Schlucht – dann kommen die Farbvielfalten bei Sonnenaufgang richtig zur Geltung!
Unvergesslich ist es auch, dort zu übernachten und den Sternenhimmel zu geniessen.


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Das Katharinenkloster am Fusse des Mosesberg, Ägypten

Posted by – 10. März 2010

 Katharinenkloster Ägypten
Foto: tokamuwi/Pixelio Pixelio
Inmitten des grandiosen Granitgebirges des Sinai in Ägypten, am Fusse des Djebel Musa (Mosesberg) liegt hinter festungsartigen Mausern, das Katharinenkloster.

Hier befand sich angeblich der brennende Dornbusch, in dem sich Gott Mose offenbarte und dies wird auch als der Ort angesehen, an dem die Zehn Gebote verkündet wurden.

Etwa 50.000 Menschen besuchen diesen geschichtsträchtigen Ort jedes Jahr (das Kloster wurde zwischen 548 und 565 gegründet), seit 2002 gehört das Kloster zum UNESCO-Welterbe.

Die Anlage des Katharinenklosters mit Nebengebäuden und Gärten liegt auf einer Höhe von 1.585 Meter unterhalb des 2.285 m hohen Berg Sinai (Mosesberg) und hat eine Fläche von 100 Hektar. Das als Festung gebaute eigentliche Kloster weist eine Grundfläche von 76 auf 85 Meter auf. Der Klosterkomplex ist ein kleiner, unscheinbar und inmitten der Steinwüste ein wenig verloren wirkender Ort; die gesamte Region wirkt schroff und unwirtlich.

Beliebt ist die nächtliche Besteigung des berühmten Mosesberges, denn es ist ein besonderes Ereignis, von seinem Gipfel den Sonnenaufgang über dem Granitgebirge zu erleben. Für den Aufstieg braucht man etwa 2 Stunden und man kann den Gipfel auch auf dem Rücken von Pferden oder Kamelen erklimmen.


Der Felsentempel von Abu Simbel in Assuan

Posted by – 10. März 2010

 Abu Simbel
Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio
Der Besuch des Felsentempels von Abu Simbel im Süden Ägyptens, etwa 280 km von Assuan entfernt, gehört ganz sicher zu den Höhepunkten einer jeder Ägypten-Reise.

Beeindruckt steht man vor dem Tempel, zum Ruhm Ramses II. erbaut, an dessen Fassade vier etwa 20 Meter hohe Kolossalfiguren zu sehen sind: Amun-Re, Re-Harachte, Ptah und der vergöttlichte Ramses. Bereits kurz nach der Fertigstellung erlitt eine der Figuren bei einem Erdbeben schwere Beschädigungen- ein Teil des Kopfes liegt noch heute zu Füssen der Statue.
Betritt man den Tempel, dann findet man in der 8-Pfeiler-Halle Malereien und Ornamente zur Kadesh-Schlacht.

Die Südwand zeigt den siegreichen Rames im Kampf gegen die Syrer, Libyer und Südländer.

Ein besonderes Higlight findet sich ganz im Innern des Tempels: Als „Sonnenwunder“ von Abu Simbel bezeichnet man ein Ereignis, das zweimal im Jahr, zur Tag- und Nachtgleichheit stattfindet. Hierbei beleuchten die durch den Tempeleingang eindringenden Sonnenstrahlen drei der vier in sitzender Haltung dargestellten Götterstatuen des tief im Tempel liegenden Heiligtums: des Amun-Re von Theben, des vergöttlichten Ramses und des Re-Harachte von Heliopolis. Die Statue des ganz links sitzenden Ptah von Memphis, einem Erdgott, der mit dem Reich der Toten verbunden war, bleibt ganz links im Dunkeln.


Neben dem grossen Tempel, der dem König (Pharao) Ramses II gewidmet ist, gibt es einen kleinen Tempel von Abu Simbel: Dieser Tempel wurde zu Ehren von Nefertari, der Lieblingsgemahlin von Ramses errichtet- angelehnt an die Liebesgöttin Hathor.

Die Entdeckung der Tempel:
Im Jahr 1813 erforschte der Schweizer Jean Louis Burckhardt die Gegend südlich von Kasr Ibrîm in Nubien. Von Einheimischen erfuhr er von einem besonders schönen Tempel am Nilufer bei Ebsambal, wie der Ort in Burckhardts Aufzeichnungen später genannt wird. Als erster Europäer sah er dann am 22. März 1813 den Hathor-Tempel der Nefertari von Abu Simbel. Der grosse Ramses Tempel war durch eine Sanddüne weitestgehend verdeckt und auch das Innere des Tempels war durch die angehäuften Sandmassen nicht zugänglich.
Es folgte bereits im 19ten Jahrhundert durch das Bekanntwerden der Entdeckung der Tempel von Abu Simbel ein regelrechte Touristenwelle von Besuchern aus Europa.

Versetzung der Tempel:
Weltweit zog die Versetzung Abu Simbels in den 1960iger Jahren die Aufmerksamkeit auf sich: den in den 1950er Jahren bedrohte der geplanten Bau des Assuan-Hochdamms die Existenz der beiden Tempel Ramses II in Abu Simbel. Sie wären neben den Tempeln von Philae, Kalabscha und anderen im angestauten Nassersee versunken. Um die Tempel vor dem Untergang zu retten wurde der ursprüngliche Tempel zerlegt und 64 Meter höher wieder aufgebaut. 42 Mio US-Dollar wurden dafür aufgewendet und der gesamte Tempel in 1.036 bis zu 30 t schwere Blöcke zerteilt. Seit 1979 steht der Tempel auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO.

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Faszination Tal der Könige, Ägypten

Posted by – 3. März 2010

 Ägypten Wer als Kulturreisender nach Ägypten reist, der wird ganz sicher auch hierher kommen: in das Tal der Könige.

Meistens starten die Ausflüge ins Tal der Könige von Luxor aus; Luxor liegt auf der Ost-Seite des Nils, während das Tal der Könige in Theben-West (wie der Name schon sagt auf der Westseite des Nils) liegt. Das Tal liegt am Rand der Wüste und ist gesäumt von hohen Bergen.

Im Jahre 1898 wurde erstmals mit professionellen Ausgrabungen im Tal der Könige begonnen, bis heute wurden 63 Gräber entdeckt- Wieviele noch im Sand des Tals verborgen sind, darüber kann man nur mutmassen.
Obwohl das Tal der Könige über Jahrtausende von Plünderern und Grabräubern heimgesucht wurde, wurde das weltweit bekannte Grab des Tutanchamun weitgehend unversehrt im Jahr 1922 von Howard Carter entdeckt.
Die Gräber im Tal der Könige wurden nach der Reihenfolge ihrer Entdeckung durchlaufend nummeriert, wobei den Ziffern die Buchstaben KV (englische Abkürzung für Kings’ Valley) vorangestellt werden.

Unzählige Besucher kommen jedes Jahr, um die Gräber der Pharaonen zu besuchen. Die weitaus meisten Touristen kommen aus Interesse am jung verstorbenen König Tutanchamun und seinem sagenhaften Goldschatz ins Tal der Könige.

Das Grab selbst empfinden dann viele jedoch als verblüffend schlicht, klein und unfertig; und es ist tatsächlich das kleinste, der insgesamt 63 Anlagen. Die Grabbeilagen befinden sich zudem nicht mehr im Tal, sondern im Ägyptischen Museum in Kairo.


Neben Tutanchamun liessen sich nach Thutmosis I., der diese Bestattungstradition begründete, bis zu Ramses XI. nahezu alle Herrscher des Neuen Reiches im Tal der Könige begraben.

Das Tal der Könige ist eine der größten Attraktionen in Ägypten und um dem Touristenstrom im Tal irgendwie Herr zu werden und den Zustand der Gräber nicht zu verschlechtern kann nur ein kleiner Teil der Gräber, die sich wiederum abwechselt, besichtigt werden. Die Eintrittstickets berechtigen derzeit zum Besuch von drei Gräbern, für das Grab des Tutanchamun muss ein Extraticket gelöst werden.

Nicht gestattet ist das Fotografieren und Filmen in den Gräbern selbst, im Tal hingegen ist es nach längerem Verbot mittlerweile wieder erlaubt.

Nützliche Links:
Über Tutanchamun bei Wikipedia
Liste der Gräber im Tal der Könige bei Wikipedia

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