Category: Allgemein

Ökotourismus zum Schutz der Gorillas in Zentralafrika

Posted by – 23. April 2011

 Gorilla Afrika
Foto: Templermeister/Pixelio Pixelio
Vor allem Abholzung und Krankheiten wie Ebola zerstören in Zentralafrika immer mehr die Lebensräume der Gorillas und bedrohen damit ihre Existenz.

Heute zählt man etwa noch 125.000 Flachlandgorillas und Experten fordern durch einen “sanften Ökotourismus” die Tiere quasi als Touristenattraktion zu schützen.

Mit Ökotourismus lässt sich eine Menge Geld verdienen – Geld, das sinnvoll verwendet werden kann; auch und vor allem für den Schutz von Gorillas.

„Ohne eine stärkere materielle Unterstützung der afrikanischen Staaten, ohne die systematische Bekämpfung von Wilderei und ohne nachhaltige Waldwirtschaft kann der Gorillafortbestand kaum gesichert werden“, davon ist der WWF-Experte Stefan Ziegler überzeugt.

Wie wertvoll die Tiere für Afrika sind, da sie Touristen in die Region ziehen zeigt eine Berechnung des Bundesumweltministeriums: danach könne ein Tier rund 2,8 Millionen Euro im Laufe seines Lebens durch den Tourismus erwirtschaften. „Ökotourismus hat sich in den afrikanischen Nationalparks zu einer entscheidenden Einkommensquelle entwickelt“.

Ökotourismus bedeutet dabei weniger Tourismus ohne jeden Komfort: ganz im Gegenteil. Unterkünfte werden in die Natur integriert, die Tiere werden nur in Kleingruppen mit bis zu 8 Personen und nur eine Stunde am Tag beobachtet; das bedeutet Ökotourismus in Zentralafrika.

Da eine solche Tour dann stolze 350€ koste, ziehe sie ganz automatisch nur eine bestimmte Klientel an.


Neben den 125.000 Flachlandgorillas ist die Population des Cross River Gorillas mit 250 bis 300 Tieren stark geschrumpft, von den bekannten Berggorillas gibt es noch 650 bis 720 Tiere. Die Zahlen sind jedoch nur eine vage Schätzung, da nicht alle Populationen von den Forschern beobachtet würden.

„Wenn man Gorillas schützt, schützt man das ganze Ökosystem“, davon ist man beim Bundesumweltministerium überzeugt: Die Gorilla-Wälder sicherten die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. „Sie spenden Wasser, Energie, Nahrung und Heilpflanzen.“ Zudem leisten die Regenwälder Zentralafrikas weltweit einen Beitrag zum Klimaschutz!

Malaria-Vorsorge: so schützen Sie sich

Posted by – 23. April 2011

In vielen Ländern Afrikas ist die Malaria ein grosses Problem und jedes Jahr sterben Millionen Menschen an Malaria.
Deshalb sollte man das Problem auch ernst nehmen und sich bereits vor der Reise nach Afrika mit dem Risiko im jeweiligen Land auseinandersetzen.
Die Tropeninstitute beraten zum Impfschutz als auch zur Malaria-Vorsorge, denn mit der richtigen Vorsorge lässt sich das Risiko minimieren – wenn auch nicht ganz ausschließen.

Gut zu wissen: Rund 90 Prozent der Deutschen, die an Malaria erkranken, bekommen die Krankheit auf Reisen durch Länder südlich der Sahara, vor allem in Nigeria, Kenia, Ghana und Kamerun!

Um sich zu schützen, empfehlen Tropenmediziner lange Kleidung (vor allem am Abend, nach Einbruch der Dämmerung), denn die Mücken mit Malaria-Erregern sind zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang aktiv. Wer als Reisender nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, sollte helle, lange und möglichst weite Kleidung tragen. Helle Farbtöne ziehen Mücken weniger an. Landen sie dann doch auf der Kleidung, kommen sie auf weiter Kleidung nicht bis zur Haut durch – sie stechen dann ins Leere.

Auch Anti-Mücken-Sprays sind wichtig, allerdings sollte man bei “natürlichen Stoffen wie Sandelholz oder Zitronenöl” vorsichig sein, denn diese haben (wenn überhaupt) eine nur sehr kurze Schutzzeit. Reisende sollten sich nachts auf jeden Fall mit einem chemischen Abwehrmittel besprühen. Empfehlenswert ist z.b. No Bite (in den Apotheke erhältlich)

Sinnvoll ist es außerdem, die Bekleidung vor einer Reise mit Anti-Mücken-Stoffen zu imprägnieren. Die Kleidung wird damit besprüht und der Schutz hält sogar ein paar Wäschen. Sollten die Mücken trotz des Abwehr-Duftes, den Menschen nur kaum oder gar nicht riechen, auf der Kleidung landen, werden sie vergiftet. (No Bite/Kleidung)

Neben diesen Massnahmen gehören Medikamente im ebenfalls zu einer Malaria-Vorsorge, wobei die Notwendigkeit einer Malaria-Prophylaxe nicht nur vom Reiseziel, sondern auch von der Art der Reise abhängt: “Es ist ein Unterschied, ob ich im Fünf-Sterne-Hotel hinter einer Glasscheibe und unter Klimaanlage schlafe oder ob ich mit einem umgebauten VW-Bus quer durch Kenia fahre” so der Tropenmediziner Prof. Frank Mockenhaupt, Leiter der Arbeitsgruppe Malaria am Institut für Tropenmedizin in Berlin.
Generell gilt die Regel: Je individueller und abenteuerlicher die Reise, desto höher das Malaria-Risiko!


Hinweis/eigene Erfahrung: Vielen Malaria-Medikamenten hängt der Ruf an, sehr grosse Nebenwirkungen zu haben. Zu den gut verträglichen Medikamenten gehört Malarone! (Wir haben keinerlei Nebenwirkungen gehabt). Meines Erachtens stehen selbst etwaige Nebenwirkungen in keinem Verhältnis zu dem Risiko an Malaria zu erkranken.

Die grosse Wanderung in Afrika- einst und heute

Posted by – 7. November 2010

Die grosse Wanderung der Gnus, Zebras, Karibus, Springböcke oder Säbelantilopen in Afrika stellt seit jeher ein eindrucksvolles Naturschauspiel dar: in Herden legen eine Million Tiere jedes Jahr viele Tausend Kilometer zurück um neue Wasserstellen und Gebiete zu erreichen.

Zoologen haben in den letzten Jahren die Tausende Kilometer langen Pfade von 24 Landsäugetierarten untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: Die Routen der Tiere werden immer kürzer und die Herden schrumpfen bedrohlich. Sechs Arten, darunter Springbock und Säbelantilope, begeben sich heute gar nicht mehr auf Reisen.
Das Streifengnu etwa taucht in drei afrikanischen Regionen gar nicht mehr auf.
Aber nicht nur icht nur die grossen Landsäuger gehen nicht mehr auf Wanderschaft. „Die Gesamtzahlen der Kleinsäuger und Vögel nehmen ebenfalls ab.

Ein grandioses Naturschauspiel stirbt- mit drastischen Folgen.

Doch woran liegt das?
Für die weltberühmte grosse Wanderung oder auch Great Migration müssen die Herden fast immer – mit Ausnahme der Gnus in der Serengeti – angestammte Schutzgebiete verlassen; sie müssen bewirtschaftete Wälder und Felder durchqueren und Städte umgehen.
An vielen Stellen schneiden Zäune, Straßen und Bauwerke den Karawanen den Weg ab und zwingen sie dazu, andere Pfade einzuschlagen. Wenn die Tiere dann nicht mehr genug Futter finden, verenden viele von ihnen.

Aber auch die Einzäunung der Nationalparks im südlichen Afrika scheint dies zur Folge zu haben: Im Etosha-Nationalpark, dem bedeutendsten Schutzgebiet Namibias, ist der Bestand an Streifengnus von 30.000 auf 2000 Tiere zurückgegangen. Seit der Park im Jahr 1993 eingezäunt wurde, sucht man außerhalb des Parks vergeblich nach Gnus.

Ähnlich verhält es sich im südafrikanischen Krüger-Nationalpark, in dem die Herden der Gnus in den vergangenen drei Jahrzehnten auf ein Sechstel dezimiert worden. Ihre jährlichen Streifzüge über die Parkgrenzen hinaus haben sie gänzlich eingestellt, seit das Gelände abgesperrt wurde.

Durch die Veränderung des Verhaltens der Tiere ist auch das gesamte Ökosystem betroffen: Bestimmte Pflanzen wachsen seltener oder sterben aus. Da ihre Samen normalerweise mit den Tieren über riesige Gegenden verteilt und großflächig ausgesät werden und die Exkremente der Herden als Dünger dienen, verarmen mit dem Ausbleiben der Tier-Wanderungen die Steppen, Pflanzenfresser müssen hungern und in ihrem Gefolge Raubtiere wie Löwen und Geparden.


Afrika aus der Luft- Flugsafaris

Posted by – 6. April 2010

Afrika aus der Luft erleben, das ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Flugsafaris werden in vielen afrikanischen Ländern angeboten und sind vor allem für diejenigen etwas, die grössere Distanzen überwinden wollen und gleichzeitig möglichst viel von einem oder mehreren Ländern in kurzer Zeit sehen möchten. Zudem ergibt sich durch die Vogelperspektive noch einmal ein ganze anderer Blickwinkel auf diesen atemberaubenden Kontinent- AFRIKA!

Je nachdem wohin die Flugsafari geht, ob nach Namibia, Südafrika, Botswana, Sambia, Simbabwe oder Malawi ist jede Region anders: mal ist die Tierwelt reichhaltiger, in einer anderen Region ist man eher von der traumhafte Pflanzenwelt beeindruckt oder fliegt über Flussläufe und Seen in denen sich das Sonnenlicht spiegelt.

Da Flugsafaris im allgemeinen eher teuer bzw. die Flugzeuge klein sind, nehmen nur wenige Personen an ihr teil- es kann also individuell auf Wünsche eingegangen werden.
Man sollte zudem auch die Morgen- oder Abendstunden nutzen, da sich ganz besondere Eindrücke bzw. Stimmungen durch das sich ändernde Licht ergeben. Flugsafaris sind daher auch etwas für Hobby-Fotografen, die mit wunderschönen Afrika-Impressionen belohnt werden.


Sichere Airlines in Afrika- schwarze Liste der gefährlichen Fluggesellschaften

Posted by – 2. April 2010

Wer seinen Urlaub in Afrika gut vorbereitet; sich beim Auswärtigen Amt gut über die speziellen Gegebenheiten im Land informiert und auch ein Tropeninstitut besucht, der braucht vor Reisen nach Afrika grds keine Angst zu haben.

Das gilt auch für Fluglinien/Airlines, denn solche, die bestimmte Sicherheitskriterien nicht einhalten, dürfen Flughäfen der EU gar nicht erst anfliegen. Gerade erst (Ende März 2010) wurden z.B. sämtliche Fluglinien aus dem Sudan auf diese Schwarze Liste der Airlines gesetzt.

Aktuell dürfen insgesamt 278 Airlines aus 17 Ländern nicht in der EU starten und landen – betroffen sind vor allem Airlines aus Afrika und Asien. Erschreckend ist: Etwa 1/4 aller Flugunfälle weltweit passieren nach Angaben von Experten allein in Afrika!

Insbesondere der, der innerhalb Afrika´s fliegt, sollte sich also bereits in Deutschland informieren, ob die Airline sicher ist. Sich vorab darüber zu informieren und ggf. ein paar EUR mehr auszugeben, ist also ganz sicher sinnvoll!

Link: Schwarze Liste der Airlines


Eingebettet in die Natur: geschmackvolle Lodges und Camps in Afrika

Posted by – 18. März 2010

 Lodges Afrika Foto: © DERTOUR Eine Badewanne mit Blick auf Elefanten und Giraffen?

Wer im Süden und Osten Afrikas auf Safari geht, der braucht auf den gewohnten Luxus nicht zu verzichten, im Gegenteil: Mittlerweile wird man mitten im Busch von den außergewöhnlichsten Lodges und Camps überrascht, die den höchsten Komfort bieten und sich zudem harmonisch in die Natur integrieren: Der Trend geht zu kleinen Lodges, in denen die Unterkünfte offene, einzelne Häuser aus Naturmaterialien sind und in denen man vom Bett aus einen Panoramablick in die Umgebung hat.

Ein “Zimmer” ist dort kein abgeschlossener Raum, wie wir ihn kennen, vielmehr ist es eine freistehende, großzügige und geschmackvoll eingerichtete Villa mit großem Bad und Außenterrasse oft mit eigenem kleinem Pool. In ihnen fühlt man sich allein mitten in der unberührten Natur, hört ihre Geräusche, sieht ihre Farben und muss doch auf Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, heiße Dusche und Kühlschrank nicht verzichten. Naturbelassenes Holz und Wurzeln, Strohdächer, Naturstein und eine afrikanische Dekoration runden das Safari-Feeling ab.

Zweiter Trend sind die “Tented Camps”, eine Luxusvariante der einfachen Zeltsafari.

Die olivgrünen oder sandfarbenen Zelte sind mit Holzmöbeln eingerichtet, haben Badezimmer und eine urige Beleuchtung mit Öllaternen. Ein bisschen fühlt man sich an “Jenseits von Afrika” erinnert.

Urlaub mit DERTOUR - und Sie bestimmen, wo´s langgeht!
Reisen nach Afrika mit DERTOUR

Sandrosen- Afrika´s Blumen aus Stein

Posted by – 3. März 2010

 Wüstenrose
Foto: Uli Carthäuser/Pixelio Pixelio
Wer einmal ein Wüstengebiet wie die Sahara besucht, wird sie vielleicht finden, eine Sandrose oder Wüstenrose, wie sie auch genannt wird.

Auch wenn es sich bei den Sandrosen für den Fachmann um einen simplen chemischen Prozess handelt: Durch die schnell verdunstende Oberflächen- feuchtigkeit in der Wüste wird Grundwasser durch Kapillarkräfte nach oben befördert. Im Wasser gelöste Mineralien, vor allem Sulfate, kristallisieren dabei aus. Sie bilden zusammen mit dem Wüstensand die typischen floralen Strukturen und sorgen für unterschiedliche Farbigkeit der transparenten “Blüten”-Blätter

der Laie ist sofort fasziniert von dem Gebilde, das die Natur in Jahrmillionen entwickelt hat.

Es gibt kleine Exemplare von wenigen Zentimetern Durchmessern und meterdicke Kristalle. Die häufigere Spezies der Sandrosen wird von den Mineralogen als Wüstenrose bezeichnet, weil sie in trockenen und heißen Klimagebieten, vor allem in Nordafrika und in der Sahara vorkommt.

Während einige ihr sogar mystische Kräfte zuschreiben, sie Ängste und Blockaden lösen und die Energiezentren im Körper positiv stimuliert soll, behandeln die einheimischen Frauen Nordafrikas die Wüstenrose eher praktisch: Mit den scharfkantigen Sandrosen werden vor allem Schafwolle und deren Produkte gewaschen.


Sicher reisen nach Afrika- welche Länder sind 2010 sicher, welche nicht

Posted by – 22. Januar 2010

Afrika- ein spannender, ursprünglicher Kontinent.
Jeder, der hierhin fährt, möchte eine Menge erleben aber natürlich auch wieder gesund nach Hause kommen, ohne Krankheiten wie Malaria o.ä. und ohne dass etwas schlimmes passiert ist, was den Urlaub trübt oder aber sogar nachhaltig wirkt.

Es gibt gerade in den afrikanischen Ländern Reiseländer, die schon aufgrund ihrer politischen Situation als kritisch und unsicher zu bewerten sind.

In diesem Zusammenhang macht es immer Sinn, sich vor dem Urlaub ausführlich mit dem Land zu beschäftigen und etwaige Risiken gut abzuwägen. Die wichtigste Adresse ist die Seite des Auswärtige Amts, welche regelmässig aktuelle Informationen zur Reisesituation in allen Ländern weltweit veröffentlicht und ggf. auch Reisewarnungen ausgibt.

Die Firma Control Risks hat sich ebenso mit der Sicherheit von Reisenden beschäftig und dazu alle Länder weltweit analysiert. Die Einordung der Länder erfolgte dann in fünf Risikostufen (unerheblich, niedrig, mittel, hoch und extrem).

Erstellt wurde eine Risk Map 2010; für die afrikanischem Länder mit folgendem Ergebnis:
Als gefährlichstes Land der Welt gilt Somalia; es wurde mit der Risikostufe “extrem” bewertet da in Somalia Recht und Gesetz außer Kraft sind und bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen. Auch der Kongo und Tschad sowie in großen Teilen des Sudans wurden als “extrem” eingestuft. Gleiches gilt für Guinea, die Elfenbeinküste und Simbabwe. Das WM-Gastgeberland Südafrika wurde mit “mittel” bewertet. Ebenfalls ein mittleres Risiko besteht in Kenia und Tansania. In den klassischen Reise-Ländern, Nordafrika´s wie Marokko, Tunesien und Ägypten wurde die Gefährdungslage 2010 als niedrig eingestuft.

Das pdf zum Anschauen findet sich in der Zeit-online: Risk Map 2010