Category: Botswana

Der Chobe Nationalpark in Botswana

Posted by – 10. April 2010

 Chobe Nationalpark Foto: joujou/Pixelio Wer Tiere sehen will, der sollte nach Botswana reisen; denn Botswana ist in Afrika ohne Zweifel einer der besten Plätzen zur Tierbeobachtung!

Ein Besuch des Chobe Nationalparks ist dann ein absolutes Muss, denn er ist Botswanas wildreichstes Natur- reservat! 1967 wurde der Chobe Nationalpark als erster Nationalpark Botswanas gegründet, seit 1975 leben keine Menschen mehr im Park. Durch weitere Ausdehnungen in den 80iger Jahren umfasst der Chobe Nationalpark heute rund 11.000 Quadratkilometer und ist damit der zweitgrösste Nationalpark Bots- wanas.

Der nach ihm benannte Fluss Chobe bildet die Grenze zu den Nachbarländern Namibia, Sambia und Simbabwe. Der Chobe führt ganzjährig Wasser und ist Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Tierherden und Wasservögeln.

Kein anderes Naturschutzgebiet im südlichen Afrika hat einen ähnlich hohen Wildbestand wie der Chobe Nationalpark: Der südliche Parkabschnitt ist berühmt für seine Löwen- und Hyänen-Rudel. Giraffen, Gnus und Antilopen kann man ganze Jahr über sehen.


Einer der Höhepunkte im Chobe Nationalpark sind die riesigen Elefantenherden, die im gesamten nördlichen Botswana und nordwestlichen Simbabwe anzutreffen sind. 1900 waren es nur wenige Tausend Tiere, dann erholte sich der Bestand nach und nach und in den 70er und 80er war der Chobe Nationalpark glücklicherweise nicht so stark von der Wilderei betroffen, so dass heute wieder ca. 120.000 Tiere im Chobe Nationalpark leben.

Die Elefanten, die angeblich die grössten in Afrika sind, begeben sich auf jahreszeitliche Wanderungen von bis zu 200 km vom Chobe- und Linyanti-Fluss (wo sie sich in der Trockenzeit sammeln) zu den Pfannen im Südosten des Parks in der Regenzeit.

Der Park bietet einmalige Eindrücke der afrikanischen Wildnis und macht unvergessliche Safaris möglich!

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Faszination Okavangodelta, Botswana

Posted by – 28. Januar 2010

 Okavango Delta Botswana
Foto: Jochen/Pixelio Pixelio
Das Okavangodelta in Botswana ist mit 16.000 Quadratkilometern das größte Binnenflussdelta der Welt. Im Hochland Angolas entspringend fliesst der Okavango Richtung Süden nach Botswana.

Das Okavangodelta gehört zum einen zum Moremi-Wildreservat zum anderen ist es Teil der Kalahari Wüste. Auf einer Fläche von 1,6 Millionen Hektar ist das Okavangodelta eine einzigartige Naturlandschaft: Auf den Wasserflächen (das Wasser ist durchschnittlich 20 Meter tief), Feuchtgebieten und Inseln lebt eine unvergleichbare Artenvielfalt.

Die Größe des Deltas und die Besonderheit, dass der Wasserstand im Delta genau dann seinen Höhepunkt erreicht, wenn im Umland Trockenzeit herrscht, bewirken, dass es im und um das Okavangodelta eine extrem vielseitige Tierwelt gibt. Bisher hat man 71 Fischarten, 33 Amphibienarten, 64 Arten von Reptilien, 444 Vogelarten und 122 Säugetierarten gezählt. Der seltene Braunkehlreiher etwa kommt fast nur im Okavangodelta vor.
Das Okavangodelta ist der Lebensraum für im Wasser lebende Tiere wie das Flusspferd oder das Nilkrokodil.
Viele Arten, die das Wasser zum Trinken benötigen wandern während der Trockenzeit, wenn das Delta seinen Höchststand hat, verstärkt vom Umland ins Delta ein, darunter Elefanten, Büffel oder Gnus, gefolgt von Raubtieren, wie Löwen oder Leoparden.
Aufgrund seines Tierreichtums und der spektakulären Sumpflandschaft stellt das Okavangodelta eine begehrtes Ziel für Safari-Touristen, Angler und Jäger dar. Je nach Wasserstand kann man diese Tiere und den Lebensraum Okavangodelta auf dem Land, typischerweise aber auf dem Wasser beobachten. Ein echtes Highlight ist die Sicht von oben bei einer Fahrt mit dem Heissluftballon.

Das Okavandodelta ist für Botswana sowohl für den Tourismus und auch als Wasserressource wichtig. Obwohl der Okavango jährlich ca. 500.000 t gelöste Salze in das Delta einträgt, hat das Wasser im Okavango-Delta selbst Trinkwasserqualität. Die Verdunstung durch Pflanzen überwiegt gegenüber der Oberflächenverdunstung, so dass die Salze in den Gebieten der zahlreichen, im Delta liegenden Inseln, zurückgehalten werden.


Die Camps im Okavangodelta:
In einigen Camps muss man nicht einmal die Lodge verlassen, um die wilden Tiere des Okavango Deltas zu sehen. Die Unterkünfte befinden sich unmittelbar in der Natur und vermitteln Ihnen den Eindruck, ein Teil der unberührten Wildnis zu sein. Botswana setzt auf ausgesuchten, eher hochpreisigen Tourismus, auch deshalb ist der Massentourismus in dieser Gegend Afrikas bisher ausgeblieben.

Beste Reisezeit für das Okavangodelta:
Das Okavangodelta kann ganzjährig bereist werden. Die Temperaturen steigen im Sommer auf bis zu 35°C, im Winter liegen die bei ca. 20°C wobei man nachts auch mit Frost rechnen muss. Da es keine Direktflüge nach Botswana gibt, erreichen fliegt man am besten über Johannesburg in Südafrika.

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Nützliche Links:

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Auf Safari in Botswana

Posted by – 25. Januar 2010

 Löwen Botswana
Foto: Jürg Adler/Pixelio Pixelio

Wer kommt nicht nach Afrika, weil er ein bisschen von “Jenseits von Afrika” träumt- von den Tieren, den Farben, der Weite Afrika´s. Wenn es dann an die Reiseplanung geht, dann denken die meisten eher an die “bekannten” Länder Afrika´s; an eine Safari in Kenia, Südafrika oder Tansania, weniger an eine Safari in Botswana. Botswana, wo liegt das überhaupt?

Hintergrundinformationen zu Botswana:
Botswana besitzt eine Fläche von 582.000 Quadratkilometer und Grenzen zu Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe. Lediglich 1,8 Millionen Menschen leben in Botswana da das Land von seiner Fläche her grösser als Frankreich ist, gehört es zu einem der dünnbesiedelsten Länder der Erde!


Größere Kartenansicht

Botswana ist für Touristen aus vielerlei Hinsicht ein attraktives Reiseland: zum einen Land gilt das Land als “Musterland Afrika´s” mit stabilen politischen Verhältnissen und einem Wirtschaftswachstum, das regelmässig zu den grössten in Afrika gehört. (Grundlage dieses Wachstums ist der Diamantenexport und das Vorhandensein dreier der reichsten Diamantenminen der Welt!)
Zuallererst aber kann auch Botswana eine eindrucksvolle Tier- und Pflanzenwelt bieten: Geographisch macht große Teile des Landes (etwa 80%) die Kalahari, eine Halbwüste im Südteil des Landes aus: Sie besteht aus Savanne (Dorn- und Grassavannen). Daneben gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen Seen werden und an denen dann zahlreiche Wildtiere ihre Wasserstelle finden. Bekannt ist auch das rund 15.000 Quadratkilometer große Okavango-Becken, das hunderte von Tierarten beheimatet, viel Wald besitzt und unzählige kleine Wasserwege besitzt, die schließlich zu Lagunen werden. Vor allem während der Regenzeit kann man hier Safaris unternehmen und eine Tier- und Pflanzenwelt bestaunen, die einzigartig ist.


Allerdings hat auch Botswana mit einer Menge Probleme zu kämpfen: Wie in vielen Ländern Afrika´s ist auch in Botwana AIDS ein grosses Problem: ca. 36 % der Erwachsenen sind mit HIV infiziert – das ist die weltweit höchste Infizierungsrate! Die Krankheit und die damit verbundene hohe Sterblichkeit bedroht zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Lebenserwartung ist infolge der Krankheit auf erschreckend niedrige 31 Jahre im Jahr 2004 gesunken und der Staat hat erkannt, dass er handeln muss: seit 2002 werden im Rahmen eines staatlichen Programms kostenlos antiretrovirale Medikamente verteilt.
Ein weiteres grosses Problem ist die Bildung: Botswana ist eines der wenigen Länder weltweit in dem trotz einer schon in den 80iger Jahren gestarteten Alphabetisierungskampagne seitens der Regierung immer noch keinerlei Schulpflicht besteht.

Tiere und Nationalparks:
Das Einkommen Botswanas beruht auf neben der Erschließung von Bodenschätzen zunehmend auf Einnahmen aus dem Tourismus. Immer mehr Menschen kommen nach Botswana, um Tiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Leoparden, Zebras zu sehen, die Kalahari-Wüste zu besuchen oder sich am Vogelreichtum im Okavango-Delta zu erfreuen. Die Regierung Botswana´s unterstützt dies, wenn auch mit einem ausgesucht teuren, luxuriösen Safari-Tourismus und damit automatisch weniger Touristen. Man möchte damit die Negativauswirkungen eines ungezügelten Massentourismus in Botswana verhindern.

Das Okavango-Delta ist mit seinen 20.000 Quadratkilometern das weltweit größte Binnenflussdelta und stellt aufgrund seiner spektakulären Sumpflandschaft und seines Tierreichtums eine begehrtes Ziel für Safari-Touristen, Der im Hochland von Angola entspringende Fluss Okavango fließt Richtung Süden nach Botswana. Das Becken besteht aus einem unübersehbaren Netz von Wasserwegen, die in Lagunen übergehen. Das Papyrus der Gewässer ist so dicht, dass die nördliche Gegend nur mit einem Einbaum befahrbaren werden kann. Man kann Krokodile, Nilpferde, Elefanten, Zebras, Giraffen und hunderte afrikanischer Vogelarten in freier Wildbahn beobachten.

Der Besuch des Chobe Nationalparks ist ein absolutes Muss, denn er ist Botswanas wildreichstes Naturreservat. Der Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark Botswanas gegründet und umfasst durch weitere Ausdehnungen in den 80iger Jahren heute ein rund 11.000 Quadratkilometer grosses Gebiet südlich des Chobe Flusses. Kein anderes Naturschutzgebiet im südlichen Afrika hat einen ähnlich hohen Wildbestand- allein 50.000 Elefanten leben hier, ansich viel zu viele Tiere für diese Fläche. Der südliche Parkabschnitt ist berühmt für seine Löwen- und Hyänen-Rudel. Giraffen, Gnus und Antilopen kann man ganze Jahr über sehen. Der Park bietet einmalige Eindrücke der afrikanischen Wildnis und macht unvergessliche Safaris möglich!

Die Kalahari hingegen ist mit einer Fläche von mehr als 1,2 Mio Quadratkilometern eine Wüste aus feinpulverigem, rotem Sand. Sie erstreckt sich von der Nördlichen Kapprovinz in Südafrika durch Namibia und Botswana hindurch bis nach Angola und Sambia.

Anreise nach Botswana:
Es gibt eine nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP), die allerdings ausschließlich innerhalb Afrikas fliegt. Keine Fluggesellschaft aus Europa oder Amerika fliegt direkt nach Botswana, die meiosten Touristen kommen über Johannesburg oder Windhoek. South African Airways (SA) und Air Botswana bieten Flüge von Johannesburg nach Botswana an.

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Klima und beste Reisezeit:
In Botswana herrscht trockenes Savannen- und Halbwüstenklima. Von Mai bis September herrscht Winter in Botswana und die Temperaturen liegen am Tag bei etwa 20 °C. Nachts kann es Frost geben und die Luftfeuchtigkeit beträgt bloss ca. 20 %. Von Oktober bis März ist in Sommer mit Durchschnittstemperaturen über 30 °C und wenig Abkühlung auch in den Nacht. Es kann in dieser Zeit ergiebig regnen, die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 70 %. Die ideale Reisezeit für Botswana liegt im September/Oktober. Die Tagestemperaturen erreichen in dieser Zeit nur 25 °C bis 30 °C, die Tiere sammeln sich aufgrund der Trockenheit bei den Wasserlöchern und können gut beobachtet werden. Von November bis Dezember gibt es viele Jungtiere. Allerdings ist dies auch die Zeit der Ferien in Südafrika, Vorausbuchungen für die Camps sind also unbedingt zu empfehlen.
In der Regenzeit (Mitte November bis Februar) bleiben einige Camps geschlossen, alle übrigen Regionen sind als Fly-in-Safari auch in dieser Zeit gut bereisbar. Die Tierwelt ist in dieser Zeit allerdings schwerer zu beobachten. Quelle: http://www.transafrika.org

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Botswana: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Botswana: Fit-for-Travel


Der Makgadikgadi/Nxai-Pan-Nationalpark in Botswana

Posted by – 24. Januar 2010

 Zebras Botswana
Foto: Jürg Adler/Pixelio Pixelio
Der Makgadikgadi/Nxai-Pan-Nationalpark gehört zu den sehenswerten Nationalparks bei einer Reise nach Botswana, Afrika. Den Namen hat der Nationalpark von einer hakenförmige Metallstange, die zum Ausgraben von Springhasen aus ihren unterirdischen Gängen verwendet wurde (=Nxai). Seit 1970 ist das Gebiet am nordöstlichen Rand der Kalahari, ein Nationalpark.

Der Makagadikgadi/Nxai-Pan-Nationalpark in Botswana umfasst etwa 5.500 Quadratkilometer und befindet sich im North-West District Botswana´s 136 Kilometer von Maun in Richtung Nata.

Der Nationalpark liegt auf der Wanderroute der Tierherden vom Okavangodelta und dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe oder den südlich gelegenen Graslandschaften in und um den Makgadikgadi-Pans-Nationalpark. Man kann hier Löwen, Löffelhunde, Schabrackenschakal, Giraffen, Kudus, Impalas und Springböcke sehen. Neben Straußen verfügt der Nationalpark über eine große Vogelvielfalt. Die Region ist vor allem für die Makgadikgadi-Salzpfanne bekannt, ein See, der nur in der Regenzeit Wasser führt. In der Regenzeit bevölkern dann unzählige rosa Flamingos den See. Zebra- und Gnuherden kommen hierher, um zu trinken und auf dem flachen Grasland weiden während der Regenzeit riesige Tierherden.


Tourismus im Makgadikgadi/Nxai-Pan-Nationalpark:
Wie in den meisten Nationalparks Botswana´s ist nur eine sehr rudimentäre Infrastruktur vorhanden. Wer nicht als Selbstversorger mit Zelt oder Camper unterwegs ist (dann sollte man Wasser, Lebensmittel und Benzin mitbringen), kann den Nationalpark nur mit organisierten Touren besuchen. Der Park ist ganzjährig geöffnet.

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