Category: Kenia

Das Samburu-Nationalreservat im Norden Kenia´s

Posted by – 4. April 2010

 Samburu Nationalreservat Kenia Foto: Maryann Hart/Pixelio Pixelio Das Samburu-Nationalreservat (Samburu National Reserve) ist ein 165 km² großes Naturschutzgebiet im Norden Kenias.

Es liegt in der Rift Valley Province am Uaso Nyiro-Fluss, etwa 350 km nördlich von Nairobi entfernt und grenzt an das Buffalo-Springs-Nationalreservat, mit dem es eine Einheit bildet. Das Samburu-Nationalreservat liegt auf einer Höhe von 850 m im Westen und 1250 m im Osten.
Der jährliche Niederschlag beträgt lediglich 400 mm; trockenes Buschland und offene Grasflächen sind daher die vorherrschenden Vegetationsformen.

Lediglich um den Uaso Nyeru befindet sich ein schmaler Streifen Wald.

Charakteristisch für das Samburu-Nationalreservat sind Arten, die mit dem sehr trockenen Lebensräume gut zurechtkommen: das sind Antilopen, Gerenuks, Gazellen sowie Steppen- sowie Grevyzebras. Ebenfalls typisch für die Region sind die Netzgiraffen, die sich durch ihre besonders kontrastreiche Färbung von anderen Giraffenarten unterscheiden. Unter den Raubtieren sind besonders Löwen, Leoparden, Geparden und Streifenhyänen hervorzuheben. Gerade die Leoparden sind hier weniger scheu als andernorts, da sie in de Vergangenheit häufig mit Ködern angelockt wurden.


An Vögeln kommen hier unter anderem Geierperlhühner und Strauße vor. Darüber hinaus findte man im Samburu-Nationalreservat große Elefantenherden und zahlreiche andere Wildarten, wie Wasserböcke und Nilkrokodile. Leider hat sich die Zahl der Elefanten in den letzten Jahren sehr verringert. Das liegt zum Teil daran, dass Uaso Nyero, der früher ganzjährig Wasser führte, seit Ende der siebziger Jahre manchmal austrocknet, weil flussaufwärts zu viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen wird. Sollte die jährliche Wassermenge weiter abnehmen, wird das Gebiet für Elefanten untauglich werden.

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Die Samburu- Krieger Kenia´s

Posted by – 4. April 2010

 Samburu Kenia Foto: Wüstenfux/Pixelio Pixelio Die Samburu sind ein Krieger- und Nomadenvolk, das im Norden Kenias lebt. Der Volksstamm, der etwa 75.000 Menschen umfasst ist eng mit den Massai verwandt und beide besitzen auch eine gemeinsame Sprache; das Maa. Auch die Traditionen sind denen der Massai sehr ähnlich.

Der Stammesname leitet sich von Samburr ab, dem traditionellen Lederbeutel, der zum Transport von Fleisch und Honig von den Samburu auf dem Rücken getragen wird. Die Lebensgrundlage der Samburu ist das Vieh, sie ernähren sich von dessen Milch, manchmal vermischt mit Blut. Außerdem werden Wurzeln und Rinde zu Suppen verkocht.

Nur zu besonderen Anlässen gibt es Fleisch. Als Halbnomaden leben sie in kleinen Siedlungen mit 4 bis 10 Viehbesitzern zusammen in niedrigen, fensterlosen Hütten, die aus einem Stangengeflecht, das mit Schlamm, Fellen und manchmal Grasmatten bedeckt ist.

Die Samburu tragen traditionell rostrote Umhänge. Als Krieger sind die Männer mit Speeren, Messern und Pfeilen bewaffnet. Ihre in kleine Zöpfe geflochtenen Haare und Schultern sind Ockerfarben bemalt. Die Frauen tragen häufig bis zu 10 kg schwere Ketten um den Hals. Der Kopf ist ebenfalls mit Perlenketten und -bändern sowie einem kreuzförmigen Stirnschmuck verziert.

Auf dem Stammesgebiet der Samburu liegt auch ein Nationalreservat, das Samburu National Reserve. Unterbrochen von einigen felsigen Hügeln ist die Landschaft von offener Grassavanne und Dornbuschsavanne geprägt. Die Lebensader des 165 Quadratkilometer großen Reservats ist der Uaso Nyiro-Fluss.


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Kenias Nationalparks

Posted by – 3. November 2009

 Löwe Kenia Foto: Ulla Trampert/PixelioPixelio Kenia- es war einst das Land der Weltenbummler und Abenteurer, jener, die “Jenseits von Afrika” im Kopf hatten und Afrika kennenlernen wollten. Und nun?

Nun ist Kenia beides: immer noch die Vereinigung kultureller Vielfalt, geheimnisvoller Riten sowie traditioneller Religionen. Aber auch Ziel des Massentourismus in Afrika. Und Touristen sind wichtig für Kenia, denn ein Grossteil des Bruttosozialprodukts hängt am Tourismus: Touristen bedeuten Jobs und Devisen!

Die letzte Zeit war schwierig für Kenia: Politischen Unruhen und Terroranschläge sorgten dafür, dass die Touristen fernblieben, erst nach und nach kommen sie zurück zum Land des Mount Kenya, jenem 5.200 Meter hohen vergletscherten Berg, der dem Land seinen Namen gab.

Hintergrund:
Kenia liegt im Osten Afrika´s und grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania und Uganda. Das Land ist in etwa 580.000 Quadratkilometer gross, ca. 39 Mio Menschen leben hier, was einer Bevölkerungsdichte von 67 Einwohnern/Quadratkilometern entspricht. Die Hauptstadt Kenia´s ist Nairobi mit 2,8 Mio Einwohnern auch die grösste kenianische Stadt.


Größere Kartenansicht

Bevölkerung:
Die Bevölkerung setzt sich ca. aus 40 Völkern zusammen, die wiederum drei großen Sprachgruppen angehören: Bantu, Niloten und Kuschiten. Die fünf größten Völker – die Kikuyu, Luhya, Luo, Kamba und Kalenjin – bilden fast 3/4 Gesamtbevölkerung. Das bekannte Hirtenvolk der Massai zählt etwa eine halbe Million Menschen, sie zelebrieren ihre überlieferten Bräuche heute vor allem für die Touristen.

Wirtschaftliche Situation Kenia´s:
Kenia besitzt kaum Bodenschätze; Haupteinnahmequellen sind Erlöse aus Kaffee- und Tee-Export, aus der Industrie (Maschinen- und Fahrzeugbau, Textil) und aus dem Tourismus.

Tourismus in Kenia:
In Kenia gibt es verschiedene Landschaften, die charakteristisch für den afrikanischen Kontinent sind. So gibt es im Norden einen Küstenstreifen, der bis zu 250 Kilometer breit ist: die Küste ist durch kleine Buchten und Lagunen gegliedert und von einem Korallenriff gesäumt. Hier findet vor allem der Badetourismus statt.
Daneben gibt es weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und ein kleiner Dschungel (Regenwald). All dies ist im wesentlichen für den Tourismus erschlossen, sowohl was den Massentourismus als auch den Individualtourismus – eher im Landesinneren, z. B. bei der Besteigung des Mount Kenya – angeht.
Davon lebt Kenia: von der Vereinigung von traumhaft weißen Stränden an der Küste und “Safari-Feeling” in den großen Nationalparks.

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Die Nationalparks:
Zum Schutz der artenreichen Tier- und Pflanzenwelt wurden auf rund 10% der Landesfläche mehr als 50 Natur- und Wildreservate eingerichtet. Zu ihnen gehören der Tsavo- und der Amboseli-Nationalpark mit Elefanten, Nashörnern, Giraffen, Löwen und Leoparden. Der Nakuru-Nationalpark ist berühmt für seine riesigen Flamingoscharen. Zu den tierreichsten Reservaten und sicher auch zu den bekanntesten zählt das Massai-Mara-Wildschutzgebiet, welches sich nördlich an den Serengeti Nationalpark in Tansania ansschliest und mit seiner offenen Grassavanne ideale Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bietet. Der Mount-Kenya-Nationalpark wurde 1949 zum Schutz der einzigartigen Bergwelt eingerichtet.

Der Name “Massai Mara” stammt zu einem nach dem in diesem Gebiet lebenden Volksstamm der Masai. Der Teil „Mara“ (aus der Sprache Swahili) bedeutet “gefleckt“ bzw. „gepunktet“ und bezieht sich auf das Erscheinungsbild der Landschaft: von oben betrachtet sehen die vielen, einzeln stehenden Bäume in der Savanne aus wie Punkte.
Die Masai Mara ist eine der bedeutensten Tierschutzgebiete in Afrikas und steht ebenbürtig auf einer Stufe mit dem Etosha Nationalark in Namibia und dem Krüger Nationalpark in Südafrika.

+++TIP+++
Wenn Sie es zeitlich so einrichten können, kommen Sie nach Kenia und in die Massai Mara zur Zeit der Migration, der großen Wanderung von Juli bis Oktober!
Riesige Gnuherden (bis zu 2 Millionen Tiere), Zebras und Antilopen sind dann auf der Suche nach besseren Weidegründen und wandern aus der südlichen Serengeti in Tansania in die Massai Mara. Verfolgt werden sie von Löwen, Geparden, Hyänen sowie Aasfressern wie Geier und Marabus. Bei der Überquerung des Mara-Flusses lauert eine weitere Gefahr durch die dort lebenden Krokodile. Ein lohnendes Naturschauspiel!

Von November bis Januar ziehen die Gnus die gleiche Route wieder zurück in die südliche Serengeti.
+++TIP+++


Der Tsavo National Park wurde am 1. April 1948 gegründet und teilt sich inzwischen in den Tsavo-Ost und den Tsavo-West-Nationalpark. Typisch für den Tsavo Nationalpark ist die rote Farbe der Erde, die vulkanischen Ursprungs ist. Die Elefanten benutzen die Erde zur Hautpflege und werden so zu “red elephants”. Neben Elefanten findet man im Tsavo Nationalpark Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Ausserdem Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten. Da der Nationalpark eine für Menschen eher lebensfeindliche Umgebung darstellt, ist er für die Tiere in ideales Rückzugsgebiet. Dies ist auch einer der Hauptgründe, warum der Tsavo Nationalpark einer der größten Nationalparks Ostafrikas ist.

Der Name Mount Kenya wiederum geht zurück auf das Kikuyu-Wort Kere Nyaga, was so viel wie “strahlender Berg” bedeutet. Für die Kikuyu und die Völker der Umgebung ist der Mount Kenia heilig. Sie glauben, daß ihr Gott Nagi dort wohnt. Mit seiner 5.200 m ist der Mount Kenia nach dem Kilimanjaro ist der zweithöchste Berg Afrikas!
Den Berg umschließt der Mount Kenia Nationalpark, der auf einer Höhe von 3200 m beginnt. Trotz seiner Höhe gibt es einen reichhaltigen Bestand an Wildtieren, u.a. Elefanten, Büffel und Nashörner, sowie eine vielfältige Vogelwelt.

Der Amboseli National Park ist einer meistbesuchten und ältesten Nationalparks in Kenia. Er ist mit etwa 400 Quadratkilometern eher kleiner, bietet dafür aber eine malerische Kulisse: Elefant oder Löwe in der Savanne mit den schneebedeckten Bergipfeln des in unmittelbarer Nähe liegenden Mount Kilimanjaro im Hintergrund.
Berühmt ist der Nationalpark vor allem für seine große Elefanten-Herden. Darüberhinaus gibt es noch Löwen, Hyänen, Schakale, Giraffen, Zebras, Gnus und zahlreiche Antilopen- und Gazellenarten.

Klima und Reisezeit:
Die beste Reisezeit für die Masai Mara und die Nationalparks sind Januar und Februar sowie Juli bis September.

Klima Massai Mara Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 25 26 26 24 22 21 22 22 24 25 24 23
Min. Temperaturen 11 12 12 13 13 10 10 10 11 12 13 12
Sonnenstunden 9 9 8 7 6 6 5 5 6 7 7 8
Regentage 9 7 12 18 18 8 6 5 7 8 15 11
Klima Mombasa Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 32 32 33 31 29 29 30 29 29 30 31 32
Min. Temperaturen 23 24 24 24 23 21 20 20 21 22 23 23
Sonnenstunden 9 9 8 8 6 8 7 8 9 9 8 9
Regentage 5 3 7 14 16 12 11 10 9 12 10 6

Nützliche Links:
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