Category: Namibia

Der Köcherbaumwald in Namibia

Posted by – 19. Januar 2010

 Köcherbaumwald Namibia
Foto: Olaf Schneider/Pixelio Pixelio
Der Köcherbaumwald gehört zu den touristischen Attraktionen in Namibia: Seit 1995 wurde das Gebiet nordöstlich von Keetmanshoop im Süden Namibias zum Nationalen Denkmal erklärt.

Man findet hier etwa 250, vermutlich 200-300 Jahre alte und etwa 5 Meter hohe Köcherbäume, die sonst eigentlich eher alleine stehen. Der Köcherbaum (eine Aloe-Gewächs) kann bis zu acht Meter groß werden und wird in Namibia zu den Bäumen gezählt. Ihren Namen haben sie von den Buschmännern (den San), die die ausgehöhlten Äste des Baums einst als Köcher für ihre Pfeile nutzten.

Heute jedoch stehen die Bäume, die hauptsächlich in den Halbwüsten Namibias und im nordwestlichen Teil Südafrikas zu finden sind unter Naturschutz.

Da zwischen den Bäumen schroffe Felsklötze liegen, die wie übereinander gestapelt wirken, nennt man das Gebiet auch den Spielplatz der Riesen. Durch den Spielplatz der Riesen führt ein etwa 20 minütiger Rundweg; mit etwas Glück sieht man Klippschliefer, Eidechsen und auch eine Gottesanbeterin.

Die ganze Gegend bietet ein wunderschönes Fotomotiv, insbesondere am frühen Morgen oder zum Sonnenuntergang. Die Stämme leuchten goldenfarben und bieten einen wundervollen Kontrast zum Blau des Himmels.


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Die Dünen von Sossusvlei in Namibia

Posted by – 18. Januar 2010

 Sossusvlei Namibia
Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio

Namibia ist eines der Länder im südlichen Afrika, was im Trend liegt. Nambia ist “in” und das ist auch gut so, denn in Namibia gibt es eine Menge zu entdecken.

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Die meisten Menschen, die nach Namibia kommen, machen eine Rundreise- die ideale Form, um möglichst viel, von Land und Leuten kennenzulernen.

Die Landschaft Namibia´s ist durch zwei Wüsten geprägt: im Westen durch die von der Kapprovinz bis weit nach Angola hineinreichende Namib und im Osten durch die Kalahari. Eine Besonderheit der Namib und Ziel einer jeden Rundreise sind die Dünen im Gebiet um Sossusvlei. Die Dünen gehören mit bis zu 300 Metern Höhe zu den höchsten der Welt. Die Dünen der Namib Wüste entstanden im Laufe von vielen Millionen Jahren. Sand, vom Oranje Fluss unablässig ins Meer gespült, wurde durch den Benguela Strom an der Küste entlang nordwärts transportiert. Die Brandung schob den Sand an Land. Küstendünen entstanden, die durch den Wind landeinwärts verlagert wurden. In der Namib stehen sehr alte, inzwischen abgestorbene Bäume, die aufgrund des trockenen Klimas nur sehr langsam verfallen.

Das Sossusvlei führt nur sehr seltenen guten Regenjahren Wasser. Dann bildet sich sogar für kurze Zeit ein wenige Zentimeter bis mehrere Meter tiefer See am Ende des Vlei. „Sossus” bedeutet „blinder Fluss” in der Sprache der Nama (blind, weil der Tsauchab dann im Nichts endet).

Der Reiz dieser Dünenlandschaft liegt aber nicht nur in ihrer Höhe, sondern auch in dem vom Sonnenstand abhängigen Farbenspiel und der Tatsache, dass die Namib aufgrund der besonderen, über Jahrmillionen andauernden klimatischen Verhältnisse als älteste Wüste der Welt gilt. Trotz der extremen Lebensbedingungen gibt es im Sossusvlei viele an die Wüste angepasste Lebewesen. Neben Säugetieren wie dem Spießbock und dem Wüstengoldmull gibt es Eidechsen und Schlangen wie die Puffotter.

Highlight: Ballonfahren über der Wüste Namib:
Mit dem Ballon über die Namib-Wüste zu fliegen, ist sicher eine der schönsten Erfahrungen, die man auf einer Namibia-Reise machen kann. Wegen der starken Thermik über der Wüste finden die Starts im Morgengrauen statt. Die zauberhafte Stille, die einen nach Aufsteigen des Ballons empfängt, ist atemberaubend. Die ersten Sonnenstrahlen färben dann die Wüste in ein magisches, rötlich warmes Licht.


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