Category: Südafrika

Südafrika´s Ureinwohner- die San

Posted by – 4. Juli 2010

 San Südafrika
Foto: Dan Kitwood/Getty Images
Die San gelten als erste Bewohner des südlichen Afrika´s und stehen möglicherweise sogar an der Wurzel des menschlichen Stammbaums insgesamt, wie genetische Untersuchungen zeigen. Berichte über erste Besiedelungen reichen von etwa 10.000 Jahre bis 25.000 Jahre zurück. Die San pflegten einen nomadischen Jäger-und-Sammler-Lebensstil.

Vor 2.000 Jahren zählte man etwa noch 300.000 bis 400.000 San; heute leben im gesamten südlichen Afrika noch etwa 100.000. In Botswana (49.000), Namibia (38.000), Südafrika (4.500), Angola (6.000), Sambia (1.600) und Simbabwe (1.200) stellen sie nur noch eine Minderheit dar.

Ein Großteil ist auf Farmen als Arbeiter angestellt. Nur wenige leben heute noch auf traditionelle Art und Weise.

Alkoholismus wird als besonderes Problem genannt, das zum Verlust eigener Lebensweisen beiträgt. Die San-Körper sollen nicht zur Verarbeitung von Alkohol in der Lage sein.


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Die Gefängnisinsel Robben Island, Nelson Mandela und Kapstadt

Posted by – 7. April 2010

Sie gehört zu den Touristenattraktionen, wenn man Kapstadt besucht: Die Gefängnisinsel Robben Island (oder afrikaans: Robbeneiland).

Robben Island liegt vor der Atlantikküste, etwa zwölf Kilometer vor Kapstadt und 60 km vom Kap der Guten Hoffnung entfernt. Heute ist die 547 Hektar grosse Insel, auf der einst Nelson Mandela inhaftiert war, ein Nationaldenkmal bzw. Mahnmal und das Gefängnisgebäude wurde zu einem Museum gestaltet.
Überall in Kapstadt werden Robben Island-Touren angeboten.

Robben Island wurde zwar schon im 16. Jahrhundert, kurz nach der Entdeckung durch England bzw. Holland, als Sträflingskolonie benutzt; für die meisten steht Robben Island aber vor allem für eines: für Weiss gegen Schwarz und die Apartheidspolitik Südafrika´s der 1940-1980iger Jahre.
Nelson Mandela, der Führer des Afrikanische Nationalkongress (ANC) war 27 Jahre bis zum Ende der Apartheid 1994 auf Robben Island inhaftiert- in einer 4 Quadratmeter grossen Zelle!
1993 wurde ihm für seinen jahrelangen Kampf gegen das Apartheidsregime der Friedensnobelpreis verliehen (gemeinsam mit dem damaligen südafrikanischen Präsidenten de Klerk)


Robben Island besuchen:
Heute ist Robben Island eine nationale Gedenkstätte, ein vielbesuchtes Museum und seit 1999 auch Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Besuch ist nur im Rahmen geführter Touren möglich. Man benötigt etwa eine halbe Stunde für die Überfahrt zur Insel und dann ca. drei Stunden für Robben Island selbst. Die Touren beginnen am Nelson Mandela-Gateway an der Waterfront von Kapstadt. Authenzität wird dadurch gewahrt, dass die Guides dieser Touren sowohl ehemalige politische Häftlinge als auch ehemalige Wärter des Gefängnisses sind.

Nützliche Links:

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So reisen Sie sicher in Südafrika

Posted by – 21. März 2010

 Kapstadt Das Thema Sicherheit ist in Südafrika immer wieder auf der Tagesordnung.

Im Land selbst und natürlich auch bei den Touristen, die Südafrika besuchen. Auch als über Südafrika als Austragungsort für die WM 2010 diskutiert wurde, stand das Thema Sicherheit wieder im Raum.

Fakt ist: Natürlich hat Südafrika ein Problem mit Verbrechen und Gewalt. Fakt ist aber auch, dass die meisten Touristen Südafrika verlassen, ohne dass etwas passiert ist, nach einem wunderschönen, abwechslungsreichen Urlaub.

Nichtsdestotrotz sollte man das Problem nicht kleinreden, denn an manchen Orten ist man ungeschützter als an anderen, sein Verhalten dementsprechend anzupassen und paar Regeln einzuhalten, ist also sinnvoll.

In vielen Großstädten wie Kapstadt wurde in den letzten Jahren sehr viel getan, um die Sicherheit zu erhöhen, es wurden z.B. eine private Touristen-Polizei eingesetzt und es erfolgt eine 24 Stunden Videoüberwachung der Innenstadt. Nichtsdestotrotz empfiehlt auch das Auswärtige Amt die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt und anderer großer Städte nach Geschäftsschluss zu meiden; an Sonn- und Feiertagen sollte man nur in Gruppen in die Innenstädte gehen. Touren in die Townships sollten organisiert sein.


Ein paar generelle Tips:

Der Krüger Nationalpark

Posted by – 29. Januar 2010

 Giraffen Krüger Nationalpark
Foto: Joujou/Pixelio Pixelio
Es gibt wohl kaum einen Besucher Südafrika´s, der den Krüger Nationalpark, eines der grössten Wildschutzgebiete der Erde, nicht besucht.
Der Krüger-Nationalpark wurde im Jahre 1898 unter dem südafrikanischen Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 wurde das Gebiet in Krüger Nationalpark umbenannt und erhielt den Status Nationalpark. Seit 1927 ist der Krüger Nationalpark der Öffentlichkeit zugänglich und zählt heute jährlich etwa eine Million Besucher. Etwa 1.500 Mitarbeiter sorgen für das Wohlergehen von Tieren und Touristen.

Der Krüger-Nationalpark ist mit 20.000 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet Südafrikas und Heimat von ca. 150 Säugetierarten, 114 Reptilien- und etwa 500 Vogelarten. Auch die berühmten Big Five (dazu zählen der Büffel, der Elefant, der Löwe, der Leopard und das Nashorn) findet man hier.

Der Park erstreckt sich im Lowveld Mpumalamgas und der Provinz Limpopo vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss im Norden- da man sich 20.000 Quadratkilometer schwer vorstellen kann: der Park ist in etwa so gross wie das Bundesland Rheinland Pfalz.

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Die Landschaft im Krüger-Nationalpark:
Mit Ausnahme des Süd- und Nordwestens sowie des Lebombogebirges im Osten ist der Park überall relativ eben. An einigen Stellen erheben sich einige Inselberge, die die idealen Lebensräume für Paviane, Leoparden und Klippspringer darstellen.

Die Vergetation ist, abhängig vom Untergrund und Klima, vielfältig: Im Norden des Krüger-Nationalparks zwischen Olifants River und Limpopo besteht die Vegetation überwiegend aus Buschland mit Buschweiden und z.T. mächtigen Affenbrotbäumen. Die Wildtierdichte ist hier deutlich geringer als in den südlicheren Teilen des Parks aber man findet dennoch Elefanten, Büffel und Antilopen.

Im Zentralteil des Krüger-Parks findet man Gras- und Baumsavannen; die Vegetation besteht aus Akazien und Grasland. Hier findet man die meisten Zebras, Gnus und Giraffen.

Im Süden wechseln sich Marula- Akazien und andere Bäume mit Weideflächen ab.

Die Tiere im Krüger-Nationalpark:
Das häufigste, von den größeren Wildtieren des Parks ist die Impala, man schätzt ihre Zahl auf etwa 150.000. Die Zahl der Elefanten liegt ca. bei 11.500 Tieren, Zebras gibt es ca. 23.000 (2003) und von den Flusspferden in etwa 2.500.
Erfreulicherweise stösst man auch immer wieder auf das Breitmaulnashorn, das Ende des 19ten Jahrhunderts fast ausgerottet war. Heute (2003) beträgt der Bestand ca. 5000 Stück. Das Spitzmaulnashorn hingegen ist leider noch sehr selten. Es verschwand in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Heute gibt es wieder ca. 400 Exemplare im Park.

Die Bestände an Elefanten, Büffeln und Flusspferden werden durch künstliche Eingriffe (Abschuss, Umsiedelung, Pille) seitens der Parkverwaltung reguliert.
Wer die Katzen und grossen Raubtieren sehen möchte, muss z.T. schon etwas schauen: Nicht nur das hohe Gras macht es schwierig, die Tiere zu sehen, auch deren Zahl sorgt für eher seltene Begegnungen: Von den Geparden gibt es nur ca. 200 Tiere, die Zahl der Löwen liegt bei etwa 1.500 und von den Leoparden gibt es ca. 1.000 Tiere.
Freunde von Reptilien finden im Park die großen Nilkrokodile und zwei Arten von Waranen.


Seit 1961 ist der Krüger Nationalpark im Westen, seit 1975 auch im Osten eingezäunt, um das Abwandern der Tiere zu verhindern. Weil die Tiere nicht mehr ungehindert wandern können, mussten künstliche Wasserstellen und Weidemöglichkeiten geschaffen werden.

Camps im Krüger-Nationalpark:
Im Krüger-Nationalpark verteilt gibt es eine Reihe von Camps und Rastplätzen, an denen man entweder eine kurze Pause machen und etwas essen oder in denen man auch übernachten kann. Insgesamt existieren 21 sog. Rest Camps mit Übernachtungsmöglichkeit, zudem 11 Privat-Lodges der (auch preislich) gehobenen Kategorie. Zudem leben viele Ort um den Krüger-Nationalpark natürlich vom Tourismus und es gibt zahlreiche Unterkünfte auch dort.
Der Nationalpark ist ganzjährig geöffnet!

Klima/Reisezeit:
Südafrika und damit auch der Krüger-Nationalpark liegen auf der Südhalbkugel der Erde und haben daher entgegengesetzte Jahreszeiten zu uns: Wenn bei uns also tiefster Winter ist, ist am Kap Hochsommer.

Das Klima ist subtropisch mit Sommerregen, die von Nord nach Süd zunehmen. Die Regenzeit beginnt gewöhnlich im September/Oktober; die meisten Niederschläge fallen im Dezember, Januar und Februar. Juni, Juli und August sind normalerweise niederschlagsfrei.
Die Temperaturen können im Sommer 40 Grad Celsius übersteigen. Die trockenen Wintertage sind meist mild (20 Grad), nachst kann es aber empfindlich kühl werden
Die beste Tierbeobachtungszeit ist am Ende des Winters (am besten Juli/August), wenn das Gras der Savanne rar ist und die Wildtiere auf die Wasserlöcher angewiesen sind.

Informationen zur Malaria:
Ganz aktuell (Januar 2010) wird aus Südafrika zurzeit eine steigende Zahl von Malaria-fällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpumalanga, über die sich Teile des Krüger Nationalpark erstrecken. Insbesondere während der Regenzeit, die noch bis Mai andauert, ist die Gefahr einer Malariainfektion groß, da sich die Krankheitsüberträger besonders leicht vermehren können. Im Juni und Juli (also während der WM) ist das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Die aktuellen Ausbrüche zeigen jedoch, dass für das nordöstliche Südafrika eine Malaria-Prophylaxe durchgeführt werden sollte. Dies gilt insbesondere auch bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark.”

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Südafrika: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Südafrika: Fit-for-Travel


Weitere Artikel über Südafrika:

Die Straussenfarmen rund um Oudtshoorn, Südafrika

Posted by – 29. Januar 2010

 Strauss Südafrika Foto: S. Thomas/Pixelio Pixelio Die Strausse haben den den kleinen Ort Oudtshoorn und seine 60.000 Einwohner nicht nur weltberühmt gemacht, sie sind noch heute ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Region am Gobbelaars River.

Oudtsdorn selbst wurde 1847 geründet und erlebt eine Blüte, als das Tragen von Straussenfeder-Mode nach 1880 sehr modern war. Aus dieser Zeit stammen auch die prunkvollen Villen der Straussen-Barone. Zu dieser Zeit lebten mehr als 750.000 Strausse in und um Oudtshoorn.

Nach dem ersten Weltkrieg veränderte sich die Mode und die Nachfrage ging zurück.
Heute gibt es etwa 250.000 Strausse und eine perfekt organsisierte “Straussen-Industrie”: Neben den Federn werden auch Fleisch, Eier, Knochen und Haut (Leder) der Tiere weltweit vermarktet.

Die vier Straussenfarmen, die es in der Nähe von Oudtshoorn gibt (Safari Ostrich Farm, Highgate Ostrich Farm, Cango Ostrich Farm und Cango Wildlife Ranch), sind heute eine echte Touristenattraktion und es werden täglich Führungen von etwa 2 Stunden angeboten; man erfährt über die Straussenzucht und kann anschliessend in den Läden auf den Farmen Straussensouvenirs erwerben.

Eine Attraktion sind auch die nur wenig entfernt liegenden Cango Caves, ein Höhlensystem am Fuss der Swartberge.
Etwa 800 Höhlen sind zugänglich und es werden stündlich Touren vorbei an den Tropfsteingebilden angeboten.


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Zum Wale beobachten nach Hermanus, Südafrika!

Posted by – 25. Januar 2010

 Wale Südafrika
Foto: Holger Knecht/Pixelio Pixelio
Denkt man an Afrika, dann denkt man an Tiere; an Löwen, Giraffen oder Elefanten.
Aber Tiere gibts in Afrika auch im Wasser-so ist Südafrika bekannt, zum einen für den Weissen Hai, zum anderen für´s Wale beobachten. (Whale Watching)

Das malerische Küstenstädtchen Hermanus liegt ca. 150 km von Kapstadt entfernt an der Walker Bay. Hermanus ist bei den Südafrikanern aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit, seines angenehmen Klimas und der vielfältigen Freizeitaktivitäten überaus beliebt.

Obwohl Hermanus schon an sich ein lohnendes Ausflugsziel darstellt, ist ein Besuch fast zwingend, wenn die Wale Südafrika besuchen. Von Juni an kann man vor der Küste Hermanus Wale sehen, die hier auch kalben; im Oktober sind die Wale mit ihren Jungtieren am besten zu beobachten. Hermanus gilt als einer der besten Plätze weltweit, wo man vom Ufer die Giganten der Meere direkt beobachten kann. Teilweise kommen die Meeressäuger mit Ihren Jungen auch direkt ans Ufer. 50 bis 100 Walsichtungen am Tag sind keine Seltenheit und ein Ausrufer gibt im Ort die jeweils neusten Informationen über die vor der Küste kreuzenden Tiere bekannt.

In der letzten Oktoberwoche ist in Hermanus das Walfestival- sollten Sie sich hierfür interessieren, buchen Sie rechtzeitig eine Unterkunft, denn ganz Hermanus ist dann überfüllt!

Wer sich noch genauer über die Wale informieren möchte, kann das im Wal-Museum von Hermanus.
Das Fischerei Museum (Old Harbour Museum) liegt am alten Hafen und ist ebenfalls sehenswert. Über ein Unterwassermikrophon kann man die Wale direkt hören, was sehr eindrucksvoll ist.


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Rund um den Tafelberg, dem Wahrzeichen Südafrika´s

Posted by – 23. Januar 2010

 Tafelberg Blick auf Kapstadt Nur wenige Städte der Welt haben eine gewisse Aura, eine grandiose, unverwechselbare Kulisse, die einen in den Bann nimmt.

Kapstadt ist so eine Stadt und der Tafelberg, den man bei guter Sicht bereits aus 150 km Entfernung vom Meer aus sehen kann, trägt ganz wesentlich zu dieser Aura bei.

Der Tafelberg (Table Mountain) wird von Lions Head, vom Signal Hill und vom Devil Peaks flankiert und war früher für die Seeleute eine berühmte Landmarke, die ihnen das Ansteuern der Tafelbucht erleichterte.

Spaziergänge und Wanderungen auf dem Tafelberg, der aus mächtigem Schiefer- und Sandstein besteht, sind für jeden Kapstadt- Besucher ein absolutes Muss. Von der Höhe des Tafelbergs hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Kap-Halbinsel im Süden, die False Bay im Osten, Robben Island im Westen und nach Norden kann man den Blick über Kapstadt schwenken lassen.


Um auf den Tafelberg zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: zunächst ist das zu Fuss möglich, erfordert allerdings zum einen Zeit, zum anderen ist der Aufstieg nicht ungefährlich: jedes Jahr gibt es Tote!
Schnell und sicher, kann man mit der 1997 erneuerten Tafelbergbahn den Gipfel des Tafelbergs erklimmen. Bis zu einer halbe Million Besucher machen das jährlich, wobei die Fahrt nach oben schon ein Erlebnis ansich ist: die Kabine, die bis 65 Personen fasst, dreht sich bei der Fahrt um die eigene Achse, so dass jeder alles sehen kann.

Eine Rundfahrt entlang der Küste der etwa 50 km langen Kap-Halbinsel ist ebenfalls ein Muss. Hier lohnt ein Abstecher zum Kirstenbosch Botanical Garden, der sich in einzigartiger Lage am Osthang des Tafelbergmassivs erstreckt und als einer der schönsten der Welt gilt.
Mit etwas Glück kann man von September bis November in der Nähe des Cape of Good Hope Nature Reserve Wale sehen. An der Boulders Bay gibt es zahlreiche Brillenpinguine, die dort brüten und sich aus der Nähe betrachten lassen.
Das Cape Point bildet die äusserste Spitze der Halbinsel. Ein Aufstieg zum Leuchturm, dessen Leuchtfeuer zu den stärksten der Welt gehört, ist unbedingt lohnenswert: man sieht am Horizont die Schiffe vorbeiziehen, die hier über eine der wichtigsten Schiffahrtsrouten der Welt fahren.
Etwas weiter westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung, das seit frühesten Seefahrerzeiten für seine Stürme berühmt-berüchtigt war.

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Die Weinregion um Kapstadt, die Universitätsstadt Stellenbosch

Posted by – 23. Januar 2010

 Stellenbosch Südafrika Kapstadt mal verlassen, hinaus aufs Land und in die Natur; das möchte man nach einigen Tagen in Kapstadt ganz bestimmt.

Da bietet sich ein Ausflug in die Weinregionen an. Wein wird in verschiedenen Regionen Südafrika´s angebaut. Die Cape Wineland´s umfassen vor allem die Gebiete um Stellenbosch, Paarl und Franschhoek bis nach Harmanus (Walker Bay).
Stellenbosch ist eine alte Universitätsstadt, die etwa 50 km von Kapstadt entfernt liegt und der Besuch eines der vielen ländlichen Hotels des Weinlands sind ein guter Ausgangspunkt für vielseitige Ausflüge.

Stellenbosch ist eingebettet in eine wunderschöne Berglandschaft mit fruchtbaren Tälern. Es ist landwirtschaftlich vom Weinanbau geprägt und gehört zu den bedeutesten Weinanbauregionen Südafrikas.

Die Gründung der Stadt geht auf Simon van der Stel (daher auch der Name Stellenbosch) zurück, einem Gouverneur der Niederländisch-Ostindischen Kompanie, der 1679 in das Tal des Earste Rivers kam und von der Schönheit des geschützten, grünen Gebietes so angetan war, dass er es als Platz für eine neue Ansiedlung bstimmte.

Bekannt ist Stellenbosch darüber hinaus als eine der führenden Universitäten Südafrikas.

Zahlreiche hochrangige Politiker haben hier ihre Studienjahre verbracht oder gelehrt. Heute studieren in Stellenbosch etwa 20.000 Studierende.


Sehenswürdigkeiten in Stellenbosch:
Viele Häuser in Stellenbosch stammen noch aus der Ostindien-Kompanie-Zeit, so dass man die gesamte Innenstadt Stellenboschs mit seinen weiss gekalkten Häusern und den kapholländischen Häusern schon als Sehenswürdigkeit ansich bezeichnen könnte. Die zweitältesten Stadt Südafrika´s hat sich viel von dieser Ursprünglichkeit bewahrt und gilt als eine der schönsten Städte Südafrika´s. Vier der schönsten Häuser sind zum Dorp Museum zusammengefasst worden. Die Häuser wurden sorgfältig restauriert und mit Möbeln aus ihrer Entstehungszeit ausgestattet, was ein recht genaues Bild vermittelt, wie es damals- auch über die einzelnen Epochen anders- ausgesehen hat.

Im Süden der Stadt befindet sich eine im viktorianischen Stil errichtete Villa, das Erfurt House.

Im Stadtzentrum Stellenboschs steht die älteste Kirche, die niederländisch-reformierte Moederkerk, erbaut im Jahre 1772. Die Kirche wurde 1863 von dem deutschen Architekten Carl Otto Hager im neogotischen Stil umgebaut. Die strahlend weiße Fassade ist typisch für die Häuser und Gebäude am Westkap.

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Küsten und Strände rund um Durban, Südafrika

Posted by – 23. Januar 2010

 Wellenreiten Durban
Foto: Rosel Eckstein/Pixelio Pixelio

Wer dem Trubel der Grossstadt Durban entfliehen will, findet an den Küsten und Strände rund um Durban sicher das passende.


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So hat sich der einst verträumte Küstenort Umhlanga, der ca. 15 km von Durban entfernt liegt, zu einer echten Touristenhochburg entwickelt mit wunderschönen Stränden zum Baden, Wellenreiten und Angeln.
Wer Angst vor Haien hat (bekanntermasse gibt es ja in Südafrika welche) braucht sich keine Sorgen zu machen: In den 60iger Jahren wurden erst Schutznetze gespannt; nun sind es elektromagnetische Felder, die vor Haien schützen sollen.
Das Natal Sharks Board zur Erforschung der Haie kann auch besichtigt werden.

Schön ist auch die Dolphin Coast, benannt nach den sich vor der Küste tummelnden Delphinen. Die Strände sind mit kleinen Felsenbuchten durchsetzt.

Die Hibiscus Coast, etwa 170 km von Durban ist ein beliebtes Feriengebiet der Südafrikaner- mit netten Hotels und Bungalow-Anlagen und diversen Möglichkeiten, um Tennis, Squash oder Golf zu spielen.
Ein bisschen Südseeatmosphäre verbreitet ein etwa 2km breiter Strand der bis nach Port Edward verläuft: Palmen und Bananenstauden und zahllose Flüsse und Bäche, die Lagunen bilden.

Vor allem bei Tauchern bekannt und beliebt ist das nur wenige Kilometer vor der Küste liegende Riff Aliwal Shoal. Rund um die Protea Bank ist das Tauchen schon etwas schwieriger. Boote bringen die Taucher durch die Brandung zu einer faszinierende Unterwasserwelt.

Das grösste und beliebteste Feriengebiet ist Margarete: der Ort hat einen sehr schönen Sandstrand und es gibt unzählige Unterhaltungsmöglichkeiten.

Wer es ruhiger mag, der sollte mal in das Umthamvuna Nature Reserve fahren; hier findet man noch eine unberührte, schöne Landschaft, in der auch Fischadler und Kapgeier nisten.


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Südafrika- Traumland auch für Angler

Posted by – 22. Januar 2010

Südafrika ist nicht nur für “normale Reisende” ein Traumziel- auch Angler finden in Südafrika ein El Dorado vor: Mit seinen langen Küsten, Lagunen, Binnengewässern und Flussmündungen gilt Südafrika unter Kennern lange schon als Anglerparadies.
Das gilt sowohl für das Hochsee-Sportfischen als auch für das Brandungsangeln, wobei hier der Spätsommer und der Herbst die ideale Jahrezeit sind.

Das Hochseeangeln erfreut sich vor allem in den Provinzen rund um Kapstadt großer Beliebtheit. Fast überall kann man Boote mit fachkundigen Fischern chartern. Die kleinen Flüsse in den Bergen nördlich der Garden Route eignen sich vor allem zum Fliegenfischen und die Bergketten der Western Cape Province zum Forellenfischen.

Auch im Grossraum Johannesburg ist Angeln mehr als beliebt. Am Wochenende zieht es die Einwohner Johannesburg´s und Pertoria´s an die Ufer des Vaal River, um mit etwas Glück Forellen, Yellowfishe, Barben oder einen Karpfen zu fangen.

Ein besonderes Highlight ist das Angeln im Gefolge der Sardinenschwärme an der Südküste von KwaZulu-Natal.

Wenn man in Süsswassern fischen will, benötigt man einen Lizenz, die gegen eine geringe Gebühr bei den örtlichen Behörden erhältlich ist.

Das Fischen ist in Südafrika ansich rund ums Jahr erlaubt, lediglich der Forellenfang kennt Schutzmonate: Juni, Juli und August.


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