Mali, Afrika

Posted by – 20. April 2010

 Mali Foto: M. Helmich/Pixelio Pixelio Der Name des Landes Mali in Afrika bedeutet Nilpferd in der in Mali verbreitesten Sprache, Bambara. Mali ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Mali besitzt u.a. Grenzen zu Algerien, dem Niger und Mauretanien; 2/3 der Fläche des Landes sind von der Sahara bedeckt.

Mit 1.240.000 Quadratkilometern (davon 20.000 Quadratkilometer Wasser) ist Mali eines der größten Länder Afrikas. Allerdings leben auf dieser riesigen Fläche bloss 9,9 Menschen pro Quadratkilometer, was Mali zu einem der dünnbesiedelsten Länder der Erde macht.


Die größte und politisch einflussreichste ethnische Gruppe in Mali sind die Bambara (sie stellen 30 % der Bevölkerung). Daneben gibt es viele weitere ethnische Gruppen wie die Malinké und Soninke (zusammen ca. 20 %). Aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit ist die Amtssprache in Mali französisch, Umgangssprachen sind Arabisch, Bambara (das von 80 % der Bevölkerung gesprochen wird), Songhai-Jerma, Manding, Soninké und Ful.
Etwa 90 % der Einwohner Malis sind muslimischen Glaubens, 9 % Anhänger von Naturreligionen und nur etwa 1 % sind Christen.

Sehenswertes in Mali:
Die Stadt Djenne war eine der bedeutensten Städte an der Trans-Sahara-Strecke. Bekannt ist Djenne vor allem allem durch eine riesige Lehmmoschee. Die prächtige Moschee gehört zu den beeindruckensten Bauwerken der Erde. Jeden Montag findet hier ein farbenprächtiger Markt statt, der einen Besuch lohnt.

Mali´s Hauptstadt heisst Bamako und hier leben ca 1,5 Millionen Menschen. Sehenswert ist der Botanische Garten, der Zoo und das Musée National.

Auf dem Bandiagara-Plateau, lebt das Volk der Dogon, deren religiöse Traditionen vom Islam bis heute unberührt geblieben sind. Ihre Dörfer können in organisierten Touren oder mit einem einheimischen Führer besucht werden. Das Kliff von Bandiagara wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Timbuktu- den Namen hat wohl jeder schon mal gehört unter dem Motto “ganz weit weg”.
Timbuktu, die Stadt am Rande der Wüste liegt in Mali und war im 15. Jahrhundert das Zentrum des legendären Gold- und Salzhandels. Ausserdem lehrten zahlreiche islamische Geistliche hier. Heute ist Timbuktu mehr oder weniger zerfallen aber es existieren aber noch einige Moscheen (Djingerebur, Sankore oder Sidi Yahaya) und Grabmale aus dem 14. Jahrhundert.


Klima und beste Reisezeit:
In Mali gibt es drei Jahreszeiten: die Regenzeit von Juni bis Oktober, die kühlere Trockenzeit von November bis Februar und eine sehr heiße Trockenzeit von März bis Mai. Die durchschnittliche Temperatur in der Hauptstadt Bamako liegt im Januar zwischen 16 und 32 °C und im April zwischen 24 bis 39 °C.
Die beste Reisezeit für Mali beginnt im November und dauert bis Anfang März.

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