Foto: Peter Hebgen/Pixelio Pixelio |
Wer ein arabisches Land wie z.B. Marokko oder Tunesien besucht, wird in den Reiseführern immer wieder von Souks lesen. Aber was sind Souks überhaupt? Souks kann man am ehesten vielleicht mit europäischen Geschäfts- und Handwerksvierteln vergleichen, allerdings sind Souks im allgemeinen unbewohnt und einstöckig. Traditionell gibt es innerhalb eines Souks Gassen, in denen sich bestimmte Handwerker befinden- so befinden sich die „edleren“ Handwerke, wie etwa Goldschmiede, häufig in der Mitte, während man den umsatzstarken Einzelhandel eher an den belebteren Straßen findet. Traditionell sind Werkstatt und Verkaufsstelle an einem Ort. Die Souks sind heute auch für die Touristen sehenswert: bieten sie doch orientalischen Charme und ein exotisches Einkaufserlebnis. Vor diesem Hintergrund hat sich das Warenangebot in den Souks verändert bzw. angepasst: viele traditionelle Handwerksbetriebe musste dem Kunsthandwerk weichen, welches von zahlungskräftigen Kunden profitierte. |
Was verbirgt sich hinter den Souks:
- Souk Attarine – Parfümhändler
- Souk des Orfevres – Gold- und Silberschmieden
- Souk Blaghjia – Lederwaren
- Souk des Etoffes – Stoffe und Tücher
- Souk de la Laine – Schneider, Juweliere, Gold- und Silberschmieden
- Souk et Trouk – Türkische Schneider
- Souk Berka – Früher wurde hier mit Sklaven gehandelt, heute wird Schmuck gefertigt und verkauft.
- Souk el Leffa – Decken und Teppiche
- Souk Sekajine – Sattler und Zaumzeugmacher
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