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Fotos: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio
Die Himba heute:
Die Himba leben heute noch fast unberührt von der Zivilisation in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als Viehzüchter, Jäger und Sammler vor allem im Kaokoveld in Namibia. Amtliche Dokumente wie einen Personalausweis oder Urkunden besitzen sie nicht.
Die Himba leben in materiell extrem einfachen Verhältnissen; sie waren auch in der Vergangenheit nie wohlhabend. Schon vor rund 100 Jahren wurden die Himba von kriegerischen Nama überfallen und ausgeraubt. Sie mussten bei den Nachbarn um Almosen betteln, woher auch hier Name stammt: Himba bedeutet Bettler.
Die Kultur der Himba:
Außer Viehzucht und ein wenig Mais- und Kürbisanbau haben auch die Himba den Tourismus entdeckt. Einige Himba-Männer fertigen einfache Andenken und Werkzeuge, die sie direkt an Besucher verkaufen.
Die Himba legen viel Wert auf ihre Körperbemalung und ihre Haartracht: Die Haut wird mit einer fettigen Creme aus Butterfett und Ockerfarbe eingerieben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima Nambias´. Die Frisuren zeigen hingegen den sozialen Stand eines Gemeinschaftsmitglieds der Himba. Die Mädchen tragen ihr Haar zunächst in zwei zur Stirn gerichteten Zöpfen, sobald sie jedoch in die Pubertät kommen und zu den Frauen gehören, werden ihre Haare mit Erde zu vielen kleinen Zöpfen geflochten und mit Leder und Perlen geschmückt.
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