Namibia und die Felsmalerein von Twyfelfontein

Posted by – 28. Januar 2010

 Twyfelfontein Namibia
Foto: Dieter Schütz/Pixelio Pixelio
Twyfelfontein, bedeutet Fontäne des Zweifels und ist der Name eines Tales in Namibia. Das Tal wurde von den Damara, den früheren Bewohnern des Tales zunächst Uri-Ais, das bedeutet springende Quelle, genannt. 1947, als sich weiße Farmer im Tal niederließen, erwies sich die Quelle als nicht mehr zuverlässig, und sie nannten sie fortan Twyfelfontein. Heute wird der Name Twyfelfontein für das ganze Tal verwendet.

Viele Touristen kommen nach Twyfelfontein, da hier in der Kolonialzeit über 2.500 Felsgravuren und einige Felsmalereien auf glatten Felsplatten gefunden wurden.

Das Tal wurde 1952 zum Nationalen Denkmal erklärt, 2007 wurden die Felsgravuren von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Die Gravuren, die ohne Metallwerkzeuge hergestellt wurden und ungefähr 2.000 Jahre alt sind (ihr genaues Alter lässt sich schwer bestimmen), zeigen verschiedene Jagdszenen; die Jäger tragen Pfeil und Bogen. Es sind zudem Giraffen, Antilopen, Zebras, Löwen erkennbar und das inzwischen fast ausgerottete Breitmaulnashorn. Spektakulär ist die Abbildung einer Robbe, denn Twyfelfontain befindet sich fast 100 Kilometer vom Meer entfernt!
Neben den Tierbildern findet man auch viele abstrakte Zeichnungen. Die Bedeutung ist bis heute ungeklärt. Man nimmt aber an, dass sie dem Unterricht von Kindern und der Einweisung von Jägern dienten.

Beonders bekannt sind zwei Gravuren, der Tanzende Kudu, zeigt ein etwa 20 cm großes Fabelwesen in einer tanzenden Stellung, das an einen Kudu erinnert und die Löwenplatte mit einem großen Löwen mit mächtigen Pranken.

Besuch von Twyfelfontein:
Die Gravuren befinden sich offen im Gelände liegend. Sie können heute nur noch mit einem Führer besucht werden, um sie vor Vandalismus und Diebstahl zu schützen.


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