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Wenn man an Townships in Afrika denkt, dann fällt einem zuerst immer Südafrika und die dortigen Townships ein- allen voran Soweto.
Aber auch andere afrikanische Länder haben Townships- so auch Namibia. |
Zuvor hatten die in Windhoek arbeitenden und lebenden Schwarzen und “Farbigen” auch direkt in Windhoek, vor allem auf der “Alten Werft” gelebt. Das Ziel der Stadtverwaltung seinerzeit war es jedoch, nach südafrikanischem Vorbild aus Windhoek eine “weiße” Stadt zu machen und die schwarzen Familien in die Außenbezirke zu verbannen. 1959 begann man mit der Zwangsumsiedelung.
Heute leben ca. 120.000 Menschen leben in Katutura und Katutura ist einer der lebendigsten Stadtteile der Hauptstadt Windhoek. Obwohl immernoch eine soziale Unordnung herrscht und die Lebensverhältnisse (Strom, Wasser, Gas) verbesserungswüdrig sind, nennen die Bewohner Katuturas ihr Wohngebiet nun auch “Matutura”, was so viel bedeutet wie “der Ort, wo wir gerne leben möchten“.
Von Katutura eine geschäftige Vibration aus, die ganz Windhoek ansteckt!
Katutura besuchen:
Es werden Touren in diesen lebendigen Stadtteil Windhoeks angeboten. Je nach Teilnehmerzahl kostet eine solche (meist Halbtagestour) von Windhoek etwa 20-30€ pro Person. Gute Touren vermeiden, dass die Menschen Katuturas vorgeführt werden (also Kinder keine traditionelle Tänze vorführen, die lediglich für Touristen einstudiert wurden). Stattdessen gilt es, den Touristen das echte Leben in Katutura zu zeigen: es werden Märkte besucht, man kann gebrautes Bier versuchen oder man schaut den Friseuren zu, wie sich geduldig hunderte von Zöpfchen pflechten.
Touren bietet z.B. African Desk an.
empfehlenswerte Literatur:
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