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Die Gardenroute ist einer der Klassiker, wenn man Südafrika besucht. Millionen Touristen bereisen deshalb jedes Jahr dieser Route, die entlang der Nationalstrasse N2 von Hermanus in der Provinz Westkap bis nach Port Elizabeth im Ostkap verläuft. Hauptorte der Garden Route sind George, Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay. Die klassische Garden Route ist etwa 300 km lang. Länger und von unzähligen touristischen Highlights geprägt ist der 750 km lange Küstenstreifen von Kapstadt bis Port Elizabeth. Die Touren dauern, je nachdem ob man länger Stop macht oder ob man die kurze oder die längere Variante wählt i.d.R. zwischen 5 und 7 Tagen. Der Name Garden Route geht auf die Zeit der Besiedlung dieser Region zurück. Den ersten Forschern, Entdeckern und Siedlern kam diese grüne, fruchtbare Gegend wie der Garten Eden vor. Die Natur bietet einem alleine schon ein abwechslungsreiches Spektakel: Man kann schroffe Berge, Steilküsten, einsame weiße Sandstrände, tiefe Wälder und Halbwüste auf engem Raum erleben. Entlang der Küste gibt es zudem viele kleine Badeorte, die zum Verweilen einladen. |
Vor diesem Hintergrund ist es nun folglich auch schwer zu sagen, was die Highlights der Gardenroute sind. Zu den Hauptattraktionen gehört aber ganz sicher der Tsitsikamma-Nationalpark, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn die Lagunenlandschaft von Knysna und der Addo-Elefantenpark.
Der Tsitsikamma-Nationalpark wurde 1964 eröffnet und erstreckt sich über fast 100 Kilometer entlang der Küste zwischen Kap St. Francis und Plettenberg Bay. Man findet hier nicht nur den ursprünglichen Urwald mit bis zu 40 Meter hohen Bäumen sondern der Nationalpark umfasst auch einen 5,5 Kilometer breiten Streifen des küstennahen Meeres.
Die Vegetation ist sehr üppig und vielfältig. Im Tsitsikamma-Nationalpark fndet man eine artenreiche Vogelwelt, Affen und kleinere Antilopenarten. Vor der Küste sieht man häufig Delfine und Wale.
Auch der Besuch der Straussenfarmen in Oudtshoorn lohnen einen Besuch: Oudtshoorn ist das Zentrum der südafrikanischen Straußenindustrie, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Glanzzeit hatte.
Der Ort Knysna liegt an einer 21 Hektar großen Lagune, die nur durch eine schmale felsige Einfahrt – die Knysna Heads – mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Im Hinterland der Stadt steigen die Outeniqua-Berge auf, die wie die gesamte Umgebung dank eines ausgeglichenen Klimas und über das ganze Jahr verteilter Niederschläge eine dauerhaft grüne Vegetation zeigen. In der Umgebung von Knysna liegt der Knysna Forest. Der Wald ist heute als ein Naturerbe Südafrikas, besonders geschützt und ist die Heimat der Elefanten von Knysna. Diese Elefanten leben zurückgezogen in den Wäldern. Ihre genaue Zahl ist nicht bekannt.
Der Addo-Elefantenpark liegt etwa 70 km nördlich von Port Elizabeth. Ca 200-250 Elefanten leben hier und können entlang einer Rundstraße, die auf kleine Beobachtungshügel und an Wasserlöcher führt, beobachtet werden.
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