Tag: Kilimandscharo

Der Arusha Nationalpark in Tansania

Posted by – 6. April 2010

 Arusha Nationalpark Foto: Siegbert Heinicke/Pixelio Pixelio Der Arusha Nationalpark liegt im Nordosten Tansanias, nahe der kenianischen Grenze und nahe der gleichnamigen Stadt Arusha. Er ist einer von insgesamt 11 Nationalparks in Tansania, liegt zwischen dem Mount Meru (einem erloschenen Vulkan) und dem Kilimandscharo und ist ca 137 Quadratkilometer gross.

Die Landschaft im Arusha Nationalpark ist feucht, teils sumpfig. Die Berghänge des Mount Meru (der bis zu 4.500 meter hoch ist) sind von tropischem (Berg-) Regenwald und Nebelwald bewachsen.


Durch die Feuchtigkeit sind zahleiche Wasservögel im Arusha Nationalpark heimisch, zeitweise sammeln sich zehntausende Flamingos an den Seen und färben das Wasser rosa. In den höheren Lagen der Bergwälder leben Colobusaffen, beispielsweise Mantelaffen, und Buschschweine.

Wer den Mount Meru besteigt trifft auf Büffel und Giraffen.

Da sich der Bestand an Elefanten in den letzen Jahren sehr reduziert hat, ist die Wahrscheinlichkeit, auf einen zu treffen eher gering. Fast nie sieht man Löwen. Dafür kann man mit etwas Glück aber Leoparden und Tüpfelhyänen beobachten, die am frühen Morgen und am späten Nachmittag herumschleichen. Im Morgengrauen und während der Abenddämmerung ist zudem die Wahrscheinlichkeit am größten, dass sich die Wolkendecke am östlichen Horizont auflöst und die nur 50 km entfernten majestätischen schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharos sichtbar werden.

Den Arusha Nationalpark besuchen:
Der Arusha-Nationalpark ist gebührenpflichtig und man benötigt ein Permit, das man an den Eingängen des Parks bekommt. Die Straßen im Park sind ungepflastert und nur mit Geländewagen gut zu befahren.

Nützliche Links: Offizielle Seite der Nationalparks von Tansania

Weitere Artikel über Tansania:

Tansania- im Angesicht des Kilimandscharo

Posted by – 4. November 2009

 Kilimandscharo Tansania
Foto: Manfred Andres/Pixelio Pixelio
Tansania- kaum ein anderes Land Afrika´s hat so viel bieten!

Mehr noch, Tansania kann einige Rekorde verzeichnen: So liegt der größte See in Afrika, der Viktoriasee, im Grenzgebiet von Tansania, Kenia und Uganda. Auch der tiefste See Afrikas (an seiner tiefsten Stelle ist er 1.470 m tief), der Tanganjika-See , liegt zum großen Teil auf tansanianischen Staatsgebiet. Der höchste Berg Afrikas (ganz genau sind es 5.895 m) und gleichzeitig höchster freistehender Berg der Welt, der Kilimandscharo (auch Kilimanjaro), befindet sich ebenfalls auf Grund und Boden Tansanias.

Hintergrundinformationen:
Tansania liegt in Ost-Afrika am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, an Mosambik und Sambia im Süden. Auf einer Fläche von 945.000 Quadratkilometern leben 41 Mio Menschen, damit ist Tansania eines der bevölkerungsreichsten Länder in Afrika.
Obwohl Daressalam die grössere und bekanntere Stadt ist, ist Dodoma die Hauptstadt von Tansania. Die Bevölkerung setzt sich zu 99 % von Schwarzafrikanern zusammen (95 % sind Bantu aus etwa 130 verschiedenen Völkern).

Tansania gehört zu den ärmsten Ländern auf der Welt; die HIV-Rate ist mit 6,2 Prozent der erwachsenen Einwohner aber im Vergleich zu anderen Ländern Afrikas niedrig.

Sprache und Bevölkerungsgruppen:
Swahili ist die Nationalsprache, in Tansania werden insgesamt aber 127 verschiedene Sprachen gesprochen. 95% der Einwohner gehören den Bantu an. Die bekannte Volksgruppe der Massai machen bloss 3 % der Bevölkerung aus.


Größere Kartenansicht

Obwohl Tansania wie beschrieben, einige geographische Rekorde hält, kommen die meisten Touristen jedoch wegen der wunderschönen Nationalparks nach Tansania- allen voran wegen dem Serengeti Nationalpark. Einmal die Big Five (Büffel, Elefant, Löwe, Leopard und Nashorn) in freier Wildbahn, ihrer angestammten Natur erleben- das ist wohl der Traum jedes Safari-Touristen.
In Tansania geht das! (Neben Tansania findet man die Big Five noch in folgenden Ländern Afrika´s: Südafrika, Kenia und Botswana)

Seit Ende der 80er Jahre nimmt Tansania am internationalen Safari-Tourismus teil und pro Jahr kommen ca. eine Million Touristen ins Land am Kilimandscharo. Neben dem bekannten Serengeti Nationalpark und der berühmten Ngorongoro Conservation Area (ein Gebiet, in dem die Massai weiterhin berechtigt sind, ihre Rinder zu hüten) gibt es in Tansania aber insgesamt 13 Nationalparks und eine überwaltigend grosse Vielfalt der Flora und Fauna.


Tansanias Nationalparks:
Die Serengeti (das Wort “Serengeti” ist abgeleitet aus der Massai-Sprache und bedeutet “weites Areal oder große Ebene“) ist vielen seit Bernhard Grzimek Film/Buch “Serengeti darf nicht sterben” bekannt. Der Serengeti Nationalpark ist mit 14.763 Quadratkilometern der zweitgrößte Nationalpark Afrikas (der grösste ist der Krüger Nationalpark mit einer Fläche von 20.000 Quadratkilometern).
Der Artenreichtum der Serengeti ist nahezu unvergleichlich: Man findet hier die weltweit höchste Konzentration an Raubtieren (Löwen, Leoparden, Geparden oder Hyänen). Ausserdem leben fast alle afrikanischen Großsäuger wie Zebras, Giraffen, Gnus, Antilopen und Gazellen in der Serengeti.

Der Arusha-Nationalpark liegt im Ngurdoto-Krater, der zu einem vor 250.000 Jahren erloschenen Vulkan gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Nashörner, Büffel, Giraffen und Warzenschweine sehen.

Die Ngorongoro Conservation Area und der Ngorongoro-Krater: Dieses Schutzgebiet erstreckt sich zwischen dem Natron-See im Nordosten und dem dem Enaysi-See im Süden. Der Krater eines noch aktiven Vulkans (letzter Ausbruch 1994) hat einen Durchmesser von 20 km und nimmt mit einer Gesamtfläche von 311 Quadratkilometern 10 % des Schutzgebietes ein. Der Krater bietet einer vielfältigen Tierwelt Lebensraum: Gazellen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen, Giraffen und Büffel. Der sodahaltige Magadi-See am Kratergrund zieht zahlreiche Vögel, insbesondere Flamingos, an.

Der Ruaha-Nationalpark ist eines der größten Elefantenschutzgebiete weltweit.

Vom Gombe-Nationalpark haben Sie vielleicht auch schon einmal gehört? Er liegt am Ufer des Tanganjika-Sees und ist ein Schimpansen-Schutzgebiet. Ca. 200 Schimpansen leben hier und seit ca. 30 Jahren wird hier ihr Verhalten beobachtet und aufgezeichnet.

Und schliesslich: DER Berg Afrikas -der Kilimandscharo!: Mit seinen 5.895 m und der schneebedeckten Spitze (auf Swahili heisst er “Berg des bösen Geistes”) zieht er Bergsteiger und Tekkingfans aus aller Welt an. Ein Aufstieg ohne Führer ist sehr gefährlich und so müssen Aufstiege stets begleitet werden. Die UNESCO hat die Gegend um den Kilimandscharo 1987 zum Weltnaturerbe erklärt. Von 1885 bis 1918 gehörte der Kilimandscharo zur Kolonie Deutsch-Ostafrika. Er war damals quasi der höchste Berg und der einzige aktive Vulkan auf deutschem Territorium.

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Klima und beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Tansania sind die Monate Juni und November. Den Norden kann man von Januar bis Mitte März sehr gut bereisen.
Tansania hat eine große Regenzeit von Ende März bis Anfang Mai und eine kleinere von November bis Dezember. In dieser Zeit sind viele Nationalparks nur schwer zugänglich, weshalb man diese Zeit meiden sollte.

Klima Ngorongoro Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Max. Temperaturen 28 28 28 25 23 22 21 22 25 27 27 27
Min. Temperaturen 13 13 15 16 15 13 12 12 13 13 14 14
Sonnenstunden 8 8 7 5 4 4 4 4 6 7 7 7
Regentage 8 7 11 17 10 3 2 1 1 4 10 10

Nützliche Links:
Einreisebedingungen/Sicherheitslage Tansania: Auswärtiges Amt
Medizinische Ratschläge für Tansania: Fit-for-Travel