Der Ngorongoro Krater im Norden Tansania´s

Posted by – 6. April 2010

 Ngorongoro Krater Tansania  Ngorongoro Krater

Fotos: Ulla Trampert und Lothar Henke/Pixelio Pixelio

Der Ngorongoro-Krater im Norden Tansania´s ist der grösste geschlossene Krater der Erde. Er grenzt im Westen an die Steppe der Serengeti, im Sueden an den Lake Eyassi, im Osten an das stark besiedelte Hochland um Karatu und im Norden an das Kernland der Massai mit dem Lake Natron und dem heiligen Berg, dem Oldoinyo Lengai.

Der Ngorongoro-Krater entstand, als an dieser Stelle ein Vulkanberg in sich zusammenbrach. Nun liegt der Kraterboden auf einer Höhe von etwa 1.700 Meter, die Seitenwände sind zwischen 400 und 600 Meter hoch, so dass die Kraterkante auf etwa 2300 Meter liegt. Der Durchmesser des Ngorongoro-Kraters beträgt zwischen 17 und 21 Kilometer; die Fläche beträgt insgesamt etwa 26.400 Hektar.

Seit 1951 ist der Krater Teil des Serengeti Nationalparks und seit 1979 steht er auf der UNESCO-Liste als Weltnaturerbe.

Um den Ngorongoro-Krater befindet sich das Ngorongoro Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area). Im Schutzgebiet findet man fast alle ostafrikanischen Grosswildtiere: etwa 25.000 Tiere bevölkern den Krater.
Der Ngorongoro-Krater ist damit das Wildschutzgebiet mit der höchsten Tierpopulation der Erde und besitzt die höchste Raubtierdichte Afrikas! Besonders groß ist die Zahl an Zebras, Büffeln, Gnus, Elenantilopen sowie Grant- und Thomson-Gazellen. Selbst so seltene Tierarten wie das vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorn kann man hier mitunter sehen.

Die Kraterhänge am Ngorongoro Krater sind groesstenteils bewaldet, während im fast 600-700m tiefer gelegenen Kratergrund weite Grasflaechen dominieren. Ein kleiner See befindet sich im Krater und zieht Flamingos in grosser Zahl an.

Im Ngorongoro Schutzgebiet leben zudem noch viele Massai mit ihren Viehherden.

Neben dem Ngorongoro Krater hat das Ngorongoro Schutzgebiet noch weitere kleinere Krater und erloschene Vulkane im sogenannten Kraterhochland zu bieten. Mehrtägige Wanderungen mit Guides sind erlaubt; allerdings ist der Wildtierbestand in dieser Region nicht sehr hoch.


beste Reisezeit:
Das Ngorongoro Schutzgebiet und der Ngorongoro Krater können ganzjährig bereist werden; allerdings wird die Zufahrt zum Krater bei starken Regenfällen (November/ Dezember und im April/ Mai) manchmal kurzzeitig gesperrt. Nach starken Regenfällen sind die Wege zudem schlecht zu befahren.

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